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Frankreich ist Hochinzidenzgebiet

Deutschland hat Frankreich als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Gleichzeitig greift das Nachbarland im Kampf gegen das Corona-Virus erneut härter durch. Seit dem Wochenende gelten in drei weiteren Départements verschärfte Beschränkungen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron beim Besuch eines Luftfahrtcampus © dpa

Frankreich ist schwer von der Pandemie getroffen. Seit Sonntag hat Deutschland das Nachbarland als Hochinzidenzgebiet mit Testpflicht bei der Einreise eingestuft. Die Neuansteckungen auf 100.000 Menschen in sieben Tagen beliefen sich zuletzt landesweit auf mehr als 300, rund um Paris liegt der Wert sogar um die 600. Die Situation in den Krankenhäusern ist angespannt. Etwa 94.000 nachweislich infizierte Menschen starben.

In weiteren Teilen Frankreichs gelten strengere Corona-Regeln. Auch in den Verwaltungsbezirken Aube und Nièvre in der Landesmitte sowie Rhône im Südosten gibt es nun auch tagsüber Ausgangsbeschränkungen. Menschen dürfen sich dort etwa nur zehn Kilometer von ihrem Wohnort entfernen, viele Geschäfte sind geschlossen.

Diese härteren Maßnahmen gelten seit dem vergangenen Wochenende bereits in 16 Départements, darunter auch der Großraum Paris. Schulklassen sollen in den Gebieten bereits bei einem Corona-Fall komplett nach Hause geschickt werden, hatte es zuletzt geheißen. An Bahnhöfen, Flughäfen und Mautstellen verstärkt die Regierung die Kontrollen, um durchzusetzen, dass Menschen aus den betroffenen Gegenden, ihre Region nicht ohne triftigen Grund verlassen.

Von: br, dpa

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