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Swiss hofft auf Wiederaufnahme der interkontinentalen Verbindungen

Swiss peilt für den Sommer eine Kapazität von 50 Prozent an. Der Präsident des Verwaltungsrates, Reto Francioni, verbindet die Hoffnungen auf anziehenden Flugverkehr besonders mit den Interkontinental-Flügen. Wichtigster Markt für die Schweizer Lufthanseaten sind die USA.

Swiss Airbus A330-300 © AirTeamImages.com / Yochai

"Wir gehen in der Planung für den Sommer von einem Verkehrsaufkommen von 50 Prozent im Vergleich zur Situation von vor der Krise aus", sagte der Präsident des Verwaltungsrates der Swiss, Reto Francioni, in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung".

Entscheidend sei die Wiederaufnahme der interkontinentalen Verbindungen, vor allem derjenigen in die USA. Im März könne die Swiss abschätzen, wie die Buchungen für den Sommer 2021 seien. "Sollte sich die Lage bis zum Sommer wider Erwarten nicht merklich verbessern, würden auch wir nicht um Entlassungen herumkommen", fügte Francioni an. "Wir sind aber zuversichtlich, dass bis dann statt Einreisebeschränkungen und Quarantäneregelungen Schnelltests und Impfungen den Reisenden wieder Sicherheit geben werden."

Geschäftliche Treffen bleiben vorerst digital

Das auf gut zahlende Geschäftsleute ausgerichtete Geschäftsmodell von Swiss sieht er wegen der Zunahme virtueller Treffen nicht unter Druck. "Es ist nicht per se für das Geschäftsmodell eine Herausforderung, sondern entscheidend ist, wie man es anwendet und betreibt. Ich sehe es aber auch so, dass wir für längere Zeit nicht mehr an den Ausgangspunkt von vor der Krise zurückkehren werden, sondern ein Teil der geschäftlichen Treffen vorerst digital bleiben wird."

Gleichzeitig zerstreut Francioni Hoffnungen auf eine rasche Besserung des Luftfahrtgeschäfts. "Wir schätzen, dass es bis zu einem Normalbetrieb bis 2024 dauern wird", sagte er. Und das Verkehrsaufkommen werde dann voraussichtlich immer noch niedriger sein als vor der Pandemie. Das Virus sei unberechenbar und man fliege "sozusagen auf Sicht".

Von: br, dpa-AFX

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