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Das Auto zum Fliegen: Forscher tüfteln am Helikopter für jedermann, © Flight Stability and Control/Gareth Padfield
So könnte der Hubschrauber der Zukunft aussehen. © Flight Stability and Control / Gareth Padfield
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Das Auto zum Fliegen: Forscher tüfteln am Helikopter für jedermann, © Flight Stability and Control/Gareth Padfield
Ein Modell des Cockpits © Flight Stability and Control / Gareth Padfield
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Das Auto zum Fliegen: Forscher tüfteln am Helikopter für jedermann, © DLR
Hubschrauber-Simulator des DLR © DLR
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Das Auto zum Fliegen: Forscher tüfteln am Helikopter für jedermann, © mycopter.eu/Marek Kruszewski
Probeflug mit dem Lenkrad für Helikopter © mycopter.eu / Marek Kruszewski
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Das Auto zum Fliegen: Forscher tüfteln am Helikopter für jedermann, © DLR
mycopter-Lenkrad im Simulatortest beim DLR © DLR
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Der Hubschrauber für den Hausgebrauch ist der Traum vieler Autofahrer. Einfach zur Arbeit schwirren, ohne Staus und Ampeln. Bislang gibt es das nur in Science-Fiction-Filmen. Entsprechend groß ist das Medieninteresse, wenn das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu diesem Thema in seine Hallen in Braunschweig lädt. Fliegende Autos - das zieht.

Helikopter für jedermann werden jedoch noch lange Zeit ein Wunsch bleiben, sagt Stefan Levedag, der Leiter vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. Zu groß seien gesetzliche Hürden, Sicherheitsprobleme und ganz praktische Ärgernisse. So würde ein senkrechtstartender Hubschrauber beim Start sicherlich den halben Vorgarten verwüsten.

EU steckt Millionen in "mycopter"-Projekt

Zusammen mit anderen Forschungseinrichtungen, darunter dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Max-Planck-Institut (MPI) für biologische Kybernetik, hat das DLR vier Jahr lang an Flugobjekten für jedermann geforscht. Die EU stellte für das Projekt "mycopter" 3,4 Millionen Euro zu Verfügung. Wer auf einen Prototyp hofft, wird aber enttäuscht.

Dabei sei das mit genügend Geld auch gar nicht die ganz große Kunst, lässt Levedag durchblicken. "Fliegende Autos können wir heute bauen." Die seien extrem teuer und nicht besonders praktisch: "Das sind grottenschlechte Autos und noch viel schlechtere Flugzeuge." Aber technisch eben möglich.

Schwieriger sei es, einen reibungslosen Flugverkehr mit tausenden Hobbyfliegern zu organisieren. Schließlich besteht die Bevölkerung nicht nur aus Piloten. "Wir können nicht von jedem eine Flugausbildung verlangen", sagt Projektleiter Heinrich Bülthoff, der am MPI für biologische Kybernetik in Tübingen forscht. Am Simulator sei eine Steuerung entwickelt worden, mit der ein Autofahrer nach fünf Stunden Training fliegen kann.

Lenkrad für den Helikopter

In den vergangenen vier Jahren konnten die Wissenschaftler offenbar einige kleine Schritte in Richtung persönlichem Luftfahrzeug machen. Braunschweiger Ingenieure entwickelten beispielsweise ein Lenkrad, mit dem ein Hubschrauber ähnlich wie ein Auto gesteuert werden könne.

In der Schweiz tüftelte man an Computersystemen, die Kollisionen vermeiden und im Notfall automatisch eine Stelle zum Aufsetzen finden können. Die Computeralgorithmen könnten schon ganz gut einen geeigneten Landeplatz suchen, sagt Bülthoff. Er gibt aber zu bedenken, dass diese Techniken noch nicht in bemannten Helikoptern getestet worden seien, sondern hauptsächlich im Simulator.

© dpa, Julian Stratenschulte Lesen Sie auch: Tüftler verwirklicht Traum von einem fliegenden Auto

DLR-Forscher Levedag bittet um Geduld. "Das ist Grundlagenforschung", sagt er. Es gebe schwer zu überwindende Hindernisse. Wie soll die Sicherheit gewährleistet werden? "Wir können Menschen stark verletzen und wir können Menschen auf den Kopf fallen", sagt Levedag. Der Hubschrauber für den Hausgebrauch sei eben Musik der fernen Zukunft. "Wir sind hier ganz am Anfang."

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