Rundschau Flybe kämpft ums Überleben und Lufthansas-IT ist Tüv-zertifiziert

Ein Jahr nach der drohenden Pleite kämpft die britische Regional-Airline Flybe erneut ums Überleben und der Tüv Rheinland zertifiziert die Lufthansa-IT. Unsere Rundschau mit den Kurzmeldungen des Tages.

Embraer 175 der flybe © flybe

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Die Kurzmeldungen des Tages

Nur ein Jahr nach seiner Rettung kämpft die britische Regional-Airline Flybe offenbar erneut ums Überleben. Das Unternehmen habe am Wochenende mit Vertretern der britischen Regierung über finanzielle Hilfe verhandelt, berichteten britische Medien am Montag. Bei der Fluggesellschaft arbeiten rund 2000 Menschen.

Nach einem erfolgreichen Prüfverfahren hat der Lufthansa-Konzern das ISO 27001-Zertifikat vom TÜV Rheinland erhalten. Die Zertifizierung bescheinigt dem Unternehmen, dass es ein wirksames Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) aufgebaut hat, das die Anforderungen der international anerkannter Normen erfüllt. Weiterlesen

Sunexpress lässt Fans des Fussballclubs Eintracht Frankfurt über den künftigen Look des Fan-Fliegers entscheiden, teilt die Airline mit. Bis zum 19. Januar könne aus drei verschiedenen Sonderdesigns ausgewählt werden. Künftig werde eine Boeing 737 mit dem Gewinnerdesign unterwegs sein.

Auch der Flughafen Wien präsentiert jetzt einen Ganzkörper-Flugsimulator namens "Birdly". Zunächst auf der "Ferien-Messe" der größten Tourismus-Messe Österreichs. Dort können Interessierte am Stand des Flughafens mittels hochauflösender Virtual-Reality-Technologie einen Flug aus der Vogelperspektive erleben. Durch eigenständige Flügelbewegungen werden dabei die Stadt Wien, die Häuserschluchten von Manhattan oder eine prähistorische Landschaft mit Dinosauriern erkundet. Nach der Messe ist der in der Ankunftshalle des Airports zu finden. Zuvor hatte der Flughafen Hannover ein Gerät dauerhaft erworben.

Die Krise des US-Flugzeugbauers Boeing bremst das Wirtschaftswachstum in den USA. Finanzminister Steven Mnuchin sagte dem Sender Fox Business, ohne das Debakel um die 737 Max würde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um drei Prozent zulegen. Nun werde das Wachstum näher an 2,5 Prozent liegen.

Interne E-Mails, die nach dem Abgang von Boeing-Chef Dennis Muilenburg von dem Flugzeugbauer veröffentlicht wurden, belegen, dass sich Lion Air um ein Simulator-Training für ihre 737-Max-Piloten bemühte. Das Vorhaben wurde der Airline jedoch von Boeing-Managern ausgeredet, schreibt "Der Spiegel".

Nach dem Abschuss eines ukrainischen Flugzeugs bei Teheran hat die europäische Flugsicherheitsbehörde Easa ihre Empfehlungen für Flüge über den Iran verschärft. Flüge in jeder Höhe sollten vermieden werden, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Montag in Brüssel. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme, die die EASA in Absprache mit der Kommission vorgeschlagen habe. Bereits am Freitag hatte sich die Easa gegen Flüge in einer Höhe von weniger als 25.000 Fuß (7620 Meter) über den Iran ausgesprochen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bahn-Chef Richard Lutz unterzeichneten im Beisein von Bundesfinanzminister Olaf Scholz am Montag den Vertrag über die neue "Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung" für die Deutsche Bahn. Bis 2030 soll die Rekordsumme von in den Erhalt und die Modernisierung des bestehenden Schienennetzes fließen. Damit stehen durchschnittlich 8,6 Milliarden Euro pro Jahr für Ersatzinvestitionen und Instandhaltung zur Verfügung. Das sind 54 Prozent mehr als im vergangenen Planungszeitraum. Für das Bundesverkehrsministerium ist ist das viele Geld für die Bahn die "Grundlage für aktiven Klimaschutz im Verkehr".

Verkehrszahlen 2019

Der Bodensee-Airport in Friedrichshafen erlebte 2019 einen Rückgang der Passagierzahlen um 9,4 Prozent auf 489.921 Passagiere. Hauptursache für den Rückgang war laut dem Flughafen die Insolvenz der Germania, die bis zu ihrem Ausscheiden ein Drittel des Passagiervolumens beförderte. Ein Lichtblick für den Flughafen ist hingegen, dass im vergangenen Jahr sechs neue Airlines als Kunden gewonnen werden konnten.

Der Flughafen Zürich hat das Jahr 2019 mit einem neuen Passagierrekord abgeschlossen. Laut Mitteilung flogen knapp 31,5 Millionen Reisende über den Schweizer Airport. Das entspricht einem Passagierzuwachs von 1,3 Prozent im Vergleich zum Verkehrsergebnis 2018. Die Anzahl der Flugbewegungen sank um 1,1 Prozent auf rund 275.300. Das Frachtvolumen sank im Jahr 2019 um 8,4 Prozent gegenüber 2018. 2019 wurden insgesamt 451.827 Tonnen Fracht transportiert.

Von: airliners.de

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