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Fünf ATR 72-600 Passagierflugzeuge der staatlichen Fluggesellschaft Iran Air stehen auf dem Flughafen Mehrabad in einem Hangar. © dpa

Die nationale iranische Luftfahrtbehörde hat im vergangenen Monat 84 Prozent weniger Auslandsflüge, 96 Prozent weniger Fluggäste und 80 Prozent weniger Luftfracht registriert. Mit diesem drastischen Rückgang ist der zivile Luftverkehr besonders stark von der Corona-Krise im Land betroffen, so die Behörde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA am Montag.

Nach dem Ausbruch der Corona-Krise Ende Februar fliegen immer weniger ausländische Fluggesellschaften in den Iran. Außerdem dürfen nur Ausländer oder Iraner mit ausländischem Pass, einer langfristigen Aufenthaltserlaubnis oder einer Bestätigung für eine dringende Dienstreise in die Flieger einsteigen. Iranische Touristen dürfen die Flüge bis auf weiteres nicht benutzen.

Die Corona-Pandemie hat den Iran besonders stark getroffen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag liegt die aktuelle Zahl der Corona-Toten bei über 23 000, die der bisher nachgewiesenen Infektionen bei mehr als 400.000. Das Ministerium befürchtet, dass im Herbst die Fallzahlen noch weiter steigen werden.