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Flugsicherung & Drohnen Flugsicherungskosten, Geodaten, Drohnensichtungen

Das monatliche airliners.de-Flugsicherungs-Briefing. Dieses Mal unter anderem mit der möglichen Befreiung auch der kleinen Flughäfen von Flugsicherungskosten, der Neuvermessung des deutschen Luftraums für Drohnen und dem Umstand, dass diese immer häufiger in Flughafennähe zu sehen sind.

Ein Fluglotse auf dem Tower am Flughafen in Bremen schaut mit dem Fernglas über das Vorfeld des Airports. © dpa / Ingo Wagner

Jour fixe auf airliners.de: Immer freitags präsentieren wir im wöchentlichen Wechsel ein Monats-Briefing zu den Themen Flughafenmanagement, Flugsicherung, Air Cargo sowie die Verkehrszahlen des Monates. Diese Woche: Flugsicherung und Drohnen. Alle aktuellen Themen-Briefings finden Sie immer auf unserer Übersichtsseite.

Flugsicherung

Regionalflugplätze sollten von den Kosten für die Flugsicherung befreit werden. Das fordert Steffen Bilger (CDU), parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium, jetzt auf einer Online-Konferenz der Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze (IDRF). Im Gegensatz zu großen Airports müssten diese die Kosten selbst bezahlen.

Eurocontrol hat zwei Szenarien erstellt, um die Auswirkungen einer unkoordinierten Öffnung des Flugverkehrs mit einer europaweit abgestimmten Aufnahme nach den Corona-Einschränkungen zu vergleichen. Den Szenarien zufolge würde eine koordinierte Öffnung rund 1,2 Millionen zusätzliche innereuropäische Flüge ermöglichen.

Nach einem Covid-Fall ist am Flughafen München eine ganze Schicht Fluglotsen in Quarantäne geschickt worden. Trotz wenig Verkehr bleiben die Anforderungen hoch. Immerhin entspannt sich die Personalsituation der DFS etwas. Weiterlesen

Drohnen

Zum sicheren Betrieb von Drohnen im deutschen Luftraum werden derzeit hochpräzise Geodaten gesammelt und aufbereitet. Eine sichere Datengrundlage bildet das Fundament für Drohnenflüge Weiterlesen

© Adobe Stock Nr. 191661440, Lesen Sie auch: Drohnensichtungen an Flughäfen nehmen zu

Drohnen könnten schon 2022 für kommerzielle Warenlieferungen eingesetzt werden. Im Interview mit der "Zeit Online" spricht Alexander Fay, Professor für Automatisierungstechnik der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, über seine Forschungen an einem automatisierten System, das Zusammenstöße verhindern soll.

Fluglärm

Der Flughafen Düsseldorf teilte mit, dass man auch im Angesicht der Corona-Krise an dem 2015 gestellten Antrag auf eine Kapazitätserweiterung festhalte. Dieser sei langfristig über das Jahr 2030 hinaus zu sehen und man gehe davon aus, dass sich der Luftverkehr auf lange Sicht gesehen wieder normalisiere.

Die Fluglärminitiative "Kaarster gegen Fluglärm" kritisiert, dass die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen mitten in der Corona-Pandemie ein neues Gutachten zur Kapazitätserweiterung in Düsseldorf öffentlich auslegt. Die Bürgerinitiative rechnet laut einer Meldung damit, dass aufgrund der aktuellen Situation weniger Anwohner von ihrem Recht auf Widerspruch Gebrauch machen könnten.

© dpa, Jörg Carstensen Lesen Sie auch: Verband fordert zum "Tag des Lärms" völliges Umdenken in Luftverkehrspolitik

Der Leipziger Stadtrat hat beschlossen, den Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle erneut zu prüfen. Aus Sicht der Grünen sei das Planfeststellungsverfahren aus dem Jahr 2004 fehlerhaft und würde für die Anwohner zu erhöhtem Fluglärm führen, berichtet "Radio Leipzig".

Von: airliners.de

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