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Flughafen Nürnberg zeigt sich verhalten optimistisch

Noch immer hat der Flughafen Nürnberg mit der Reduzierung des Flugangebots und des Drehkreuzverkehrs durch Air Berlin zu kämpfen. Der Passagierrückgang könnte in diesem Jahr aber geringer als befürchtet ausfallen.

Flughafengeschäftsführer Harry Marx (links) mit Gunnar Heinemann, Inhaber von Gebr. Heinemann. Airport Nürnberg / Ralf Lang

Mit einem weniger starken Passagierrückgang als zunächst befürchet, rechnet der Flughafen Nürnberg in diesem Jahr. Nach derzeitigen Prognosen könnten 3,2 bis 3,3 Millionen Fluggäste bis Jahresende erreicht werden, sagte Flughafensprecher Reto Manitz gegenüber airliners.de: "Die Nachfrage nach dem Airport Nürnberg ist da."

Im vergangenen Jahr wurden etwa 3,6 Millionen Passagiere abgefertigt. Im Vergleich zum Zeitraum 2011 entspricht das einem Rückgang von etwa 9,2 Prozent. Der Rückgang ließ sich vorwiegend auf die Reduzierung des Flugangebots und des Drehkreuzverkehrs bei Air Berlin zurückführen. Das sich dies auch in diesem Jahr auswirken wird, sei erwartet worden, so Manitz.

Dem steuerte der Airport in den vergangenen Monaten aber entgegen. So sei man bei der Vermarktung neuer Ziele wie beispielsweise London-City oder Porto vorangekommen. Neben der für den Flughafen extrem wichtigen Erschließung neuer Verbindungen, wie sie auch im Entwicklungskonzepts des Airports festgehalten sind, geht es aber auch Flughafen selbst voran.

Für die Entwicklung in Nürnberg sind Investionen schließlich sehr wichtig. Jüngstes Beispiel ist der Duty-Free-Shop im Wartebereich des Airports, der komplett modernisiert und um über 100 auf nun 560 Quadratmeter erweitert wurde. Die Neugestaltung fand in Kooperation mit dem Duty-Free-Betreiber Gebr. Heinemann statt. Das Hamburger Handelshaus investierte in die Ladeneinrichtung sowie den kompletten Aufbau.

Für Flughafensprecher Manitz ist der neue Duty-Free-Bereich nicht nur für die Fluggäste eine Bereicherung. Schließlich erwirtschafte der Nürnberger Flughafen rund ein Drittel seiner Erträge im Non-Aviation-Bereich wie beispielsweise über Vermietungen.

Als eines der nächsten Ziele in Nürnberg nannte Manitz den Bau einer zentralen Sicherheitskontrolle. Dazu seien jetzt die Planungen gestartet.

Von: airliners.de

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