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Flughafen und Lufthansa bereit für Verteilung des Corona-Impfstoffs

Der Frankfurter Flughafen wird bei der Verteilung eines Corona-Impfstoffes eine wichtige Rolle spielen. Betreiber Fraport und Lufthansa Cargo zeigen sich einsatzbereit.

Ein Flugzeug der Lufthansa Cargo in Frankfurt © dpa / Frank Rumpenhorst

Besonders wichtig ist bei Medikamenten eine ununterbrochene Kühlkette. Aktuell stehen laut Fraport rund 12.000 Quadratmeter temperaturgeführte Umschlagkapazitäten zur Verfügung, weitere 2000 Quadratmeter seien kurz vor der Inbetriebnahme. Für den Transport über das Vorfeld könnten 20 hochmoderne Thermotransporter eingesetzt werden.

Eine Vielzahl von Handlingfirmen erfülle zudem in Frankfurt die entsprechenden internationalen Zertifikate. Im vergangenen Jahr wurde an dem Flughafen rund 120.000 Tonnen Impfstoffe, Arzneimittel und andere Pharma-Produkte umgeschlagen.

Langjährige Erfahrung

>"Wenn es soweit ist, werden wir zusammen mit unseren Partnern bei der Verteilung von Impfstoff und Medikamenten bestmöglich unterstützen", sagte Fraport-Manager Max Philipp Conrady. Lufthansa Cargo verwies auf die langjährige Erfahrung im Pharma-Transport, auf den man sich als eine der ersten Airlines weltweit spezialisiert habe. "Auch wenn es darum gehen wird, einen Impfstoff gegen das Corona-Virus zu transportieren, wird Lufthansa Cargo alles unternehmen, um eine schnelle Verteilung über den Luftweg zu ermöglichen", erklärte Fracht-Spezialist Jörg Bodenröder.

Lufthansa Cargo mit neuem Pharma-Zentrum in München

Lufthansa Cargo hat in der vergangen Woche am Münchner Flughafen ein neues Pharma-Zentrum in Betrieb genommen. Laut Konzernmeldung bietet das neue Gebäude auf knapp 1000 Quadratmetern Platz für bis zu 96 Paletten sowie loser Fracht in zwei verschiedenen Temperaturbereichen und einer Tiefkühlzelle.

Von: dpa-AFX, br

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