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Ein Airbus A330 am Flughafen Erfurt/Weimar. © Flughafen Erfurt GmbH / Alice Koch

Der Flughafen Erfurt/Weimar wird weiter für den Transport von Schutzmasken genutzt. Eine Maschine, die im chinesischen Shanghai 2,5 Millionen FFP-2-Schutzmasken geladen hatte, sei am Dienstagabend gelandet, teilte der Flughafen am Mittwoch mit. Der Airbus einer portugiesischen Airline hatte etwa 24 Tonnen Ausrüstung an Bord, die für Drogerie- und Handelsketten nicht nur in Thüringen bestimmt seien.

Flughafenchef Gerd Stöwer sieht darin ein weiteres Indiz dafür, dass sich Erfurt bei Fluggesellschaften und Logistikanbietern immer mehr als Frachtflughafen vor allem für Expressfracht etabliere. Der Airbus werde am Donnerstag nach Tokio weiterfliegen.

Vorteil 24-Stunden-Betrieb

Der Flughafen in Thüringens Landeshauptstadt, der eigentlich vor allem für den Charterverkehr in internationale Urlaubsregionen konzipiert war, verfügt über eine 2600 Meter lange Landebahn, moderne Infrastruktur und ist 24 Stunden täglich im Betrieb.

Derzeit gibt es nur Frachtverkehr. Das Areal in Erfurt-Bindersleben wird außerdem durch den Airbus-Konzern genutzt, um Flugzeuge, die nicht ausgeliefert werden können, zu parken.

Für das Offenhalten des Airports zu Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr soll Erfurt wie andere internationale Flughäfen in Deutschland eine Finanzspritze vom Bund erhalten.