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Flugbegleiterstreik Finnair mit Gewinnwarnung

Das Kabinenpersonal der Finnair ist am Dienstagmittag in einen unbefristeten Streik getreten, um gegen die Ausweitung seiner Arbeitszeit zu protestieren. Aufgrund der zu erwartenden Einnahmeausfälle gab die Airline eine Gewinnwarnung heraus. Auch die Flugbegleiter der SAS-Tochter Blue1 streiken.

Leitwerk eines Airbus A340 der Finnair © Finnair

Zum Beginn eines Streiks des Kabinenpersonals am Dienstagmittag hat die Fluggesellschaft Finnair rote Zahlen für die Jahresbilanz angekündigt. Das finnische Unternehmen teilte in Helsinki in einer Gewinnwarnung mit, dass durch den unbefristeten Ausstand 2 bis 2,5 Millionen Euro täglich an Einnahmen ausfallen würden.

In den ersten drei Quartalen hatte Finnair einen operativen Gewinn von insgesamt zwei Millionen Euro eingeflogen.

Mit dem Ausstand wollen die Flugbegleiter die von der Geschäftsleitung geforderte Ausweitung der täglichen Arbeitszeit verhindern. Finnair sagte für Dienstag etwa 100 Flüge ab.

Eine Finnair-Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur AFP: „Unsere Priorität ist es, wichtige Ziele wie Stockholm, Paris, Brüssel, Kopenhagen und Düsseldorf zu bedienen.“ Allerdings sehe es so aus, als müsse die Airline auch am Mittwoch rund 100 Flüge streichen. „Das hängt aber alles von den Gesprächen ab“, so die Sprecherin weiter.

Auch das ebenfalls bestreikte Konkurrenzunternehmen Blue1 musste zahlreiche Flüge absagen. In der Nacht zuvor waren Verhandlungen mit einem staatlichen Schlichter gescheitert.

Von: dpa, airliners.de

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