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Optimismus beim Branchentreff Farnborough Airshow eröffnet

In der Nähe von London öffnet heute die Farnborough International Airshow zum 47. Mal ihre Tore. Schon im Vorfeld zeigten sich Veranstalter und Aussteller optimistisch. Gerechnet wird auch mit einigen großen Vertragsabschlüssen.

Besucher auf der Farnborough Messe 2008 © Farnborough International Limited
Airbus A380 und A330-200F in Farnborough 2010 © Airbus / H. Goussé
Airbus A400M und Airbus A330-200F in Farnborough 2010 © Airbus / H. Goussé
Airbus A330-200F © Airbus / P. Masclet
Logo Farnborough 2010 © Farnborough International Ltd.
Farnborough 2008 © Farnborough International Ltd. / Farnborough International Ltd
Boeing 787 bei der Farnborough Air Show 2010 © dpa / Andy Rain
Boeing 787 bei der Farnborough Air Show 2010 © dpa / Andy Rain
Boeing 787 bei der Farnborough Air Show 2010 © dpa / Andy Rain
Etihad Cargo Airbus A330-200F © Airbus / H. Goussé

Zur internationalen Airshow im britischen Farnborough ist der Aufschwung in der Luftfahrtbranche spürbar. Nach der Krise in den vergangenen Jahren wird wieder mehr geflogen, das Frachtaufkommen steigt, die Bestellungen neuer Flugzeuge nehmen zu.

Die Messe nahe London zählt neben den Ausstellungen in Le Bourget bei Paris sowie denen in Berlin und Singapur zu den wichtigsten Branchentreffs. Über 1300 Aussteller aus 38 Ländern präsentieren in sich in dieser Woche bei der Farnborough International Airshow.

Als ein Höhepunkt stellt Boeing seinen neuen Langstreckenjet 787 erstmals in Europa vor. Airbus schickt seinen Militärtransporter A400M und das weltgrößte Passagierflugzeug A380. ATR stellt einen ATR42-600 aus und präsentiert sein neues Kabinendesign „Armonia“, dass für die -600er Version entwickelt wurde.

Der Schwerpunkt von Farnborough liegt aber traditionell auf dem Militärsektor. Viele hoch verschuldete Staaten kürzen ihre Verteidigungsbudgets und nehmen - wie Deutschland - auch die Ausgaben für die Luftwaffe unter die Lupe. Das lastet auf den großen Branchenkonzernen wie der EADS, BAE Systems - dem führenden europäischen Rüstungsunternehmen oder den US-Giganten wie Boeing oder Lockheed Martin.

Großaufträge erwartet

Für die kommenden Tage werden mehrere Großaufträge erwartet. Emirates bestellt nach US-Medienberichten vom Sonntag mehrere Boeing-Langstreckenflieger vom Typ 777. Das «Wall Street Journal» berichtete über mehr als 30 Maschinen mit einem Listenpreis von gut sieben Milliarden Dollar; die Finanz-Nachrichtenagentur «Bloomberg» sprach von rund 20 Fliegern im Wert von etwa fünf Milliarden Dollar.

Auch der russische Flugzeughersteller erwartet offenbar einen Großauftrag für seinen Superjet 100. Nach Informationen des Branchenmagazins „Flight International“ soll eine südostasiatische Fluggesellschaft 30 Maschinen dieses Typs in Farnborough bestellen wollen.

Air China könnte ebenfalls von sich hören lassen. Wie nun bekannt wurde, will die Airline ihre Langstreckenflotte ausbauen und führte bereits Gespräche mit Boeing und Airbus. Die Airline zieht Airbus A350 und Boeing 787 für ihre Flottenmodernisierung in Erwägung.

Der Flugzeughersteller Airbus äußerte im Vorfeld der Messe große Erwartungen und will die Zahl der Neubestellungen aus der ersten Jahreshälfte im Laufe der Woche verdoppeln.

Von: airliners.de, dpa

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