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Analyse Anteil der Reiserückkehrer an Neu-Infektionen sinkt auf 32 Prozent

Rückkehrer bestimmen die Dynamik des Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland nicht mehr in dem Maße wie auf dem Höhepunkt der Reise-Saison. Auch die bisher problematischen Zahlen bei Einreisen aus dem Balkan verbessern sich deutlich.

Tui-Urlauber mit Corona-Masken auf dem Flughafen Palma de Mallorca. © dpa / Clara Margais

Der neue Situationsbericht des Robert Koch Institut vom 9. September 2020zeigt eine weiter sinkende Tendenz bei den Fallzahlen der Reiserückkehrer. Dies passiert sowohl in absoluten Zahlen, bei wohlgemerkt auch allgemein leicht rückläufigen Zahlen in der Bundesrepublik, wie auch bei relativen Werten. Die Rückgänge erklären sich durch die zu Ende gehende Reisesaison.

Der Anteil der Reiserückkehrer an den Gesamtinfektionen sinkt auf 32 Prozent. Vor zwei Wochen war fast die Hälfte der Infektionen auf Reiserückkehrer zurückführbar. Wie beim vergangenen Bericht musste das RKI die Zahlen der Vorwoche etwas nach oben korrigieren. Der Trend bestätigt sich aber dennoch. Teil der Gesamtmenge sind auch diejenigen, bei denen das Expositionsland nicht festgestellt werden kann. In Relation zu jenen, wo das Land der Infektion bekannt ist, ist der Anteil der insgesamt infizierten Rückkehrer prinzipbedingt also etwas höher.

Von: Andreas Sebayang

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