FAA untersucht Risse an Triebwerksaufhängungen

Die amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA hat Untersuchungen an Flugzeugen des Typs Boeing 767 angeordnet. Auslöser waren entdeckte Risse an den Triebwerksaufhängungen zweier Maschinen bei American Airlines.

Boeing 767-300 der American Airlines © AirTeamImages.com

American Airlines hat bei der Untersuchung seiner Flotte Risse an den Triebwerksaufhängungen mindestens zweier Boeing 767. Die Funde haben die US-Flugaufsicht FAA in Alarmbereitschaft versetzt.

Die FAA ordnete am Montag weitere Untersuchungen an, um die Ursache für die Risse zu finden. Nach Angaben eines Behördensprechers könnte eine Konsequenz aus den bisherigen Funden sein, dass die Maschinen öfter als üblich zur Kontrolle müssen. American Airlines zeigte sich erleichtert darüber, dass die Probleme rechtzeitig entdeckt wurden. Schlimmstenfalls hätten die Maschinen ihre Triebwerke verlieren können.

Boeing war am Dienstag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Seit 1982 hat der Airbus-Rivale insgesamt 986 seiner mittelgroßen 767 in diversen Versionen ausgeliefert. Der in die Jahre gekommene Typ gilt als Erfolgsmodell. In Deutschland hat der Ferienflieger Condor neun der Maschinen im Einsatz.

Von: dpa

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