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Boeing 787-9 bei der Landung auf dem Auckland International Airport am 4. Januar 2014 © Boeing

Boeing gerät erneut wegen möglicher Produktionsmängel beim Langstreckenjet 787 "Dreamliner" unter Druck.

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA ordnete am Mittwoch Inspektionen von rund 222 Maschinen an, weil die Gefahr von Schäden an sogenannten Dekompressionspaneelen zur Abtrennung des Passagierbereiches bestehe. Der Defekt könnte der Behörde zufolge fatale Folgen haben, etwa wenn Luftfracht Feuer fängt.

Eine Stellungnahme von Boeing lag zunächst nicht vor. Der Airbus-Rivale hat schon länger mit Problemen beim "Dreamliner" zu kämpfen, die die Auslieferungen des wichtigen Modells ausbremsen.

Der Konzern ist ohnehin schon stark angeschlagen von den Folgen der Corona-Krise und des Debakels um seine bestverkaufte Baureihe 737 Max, die nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten mehr als anderthalb Jahre lang weltweit mit Flugverboten belegt war.