Expansionskurs der Schweizer Germania geht weiter

Der Schweizer Ableger der deutschen Ferienfluggesellschaft Germania stockt sein Angebot auf. Im Sommer will die Airline neue Ziele anfliegen, bestehende Frequenzen erhöhen und neues Fluggerät einflotten.

Der Airbus A321 der Germania Flug AG. © AirTeamImages.com / Carlos Enamorado

Der Expansionskurs der Germania Flug, einer Tochter des deutschen Ferienfliegers Germania, geht im kommenden Sommer weiter. Die Airline plant, von ihrem Heimatflughafen in Zürich insgesamt 20 Destinationen mit 50 wöchentlichen Verbindungen anzubieten, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit stockt die grün-weiße Airline ihr Angebot um 16 Prozent auf.

Neue Ziele im Sommerflugplan sind Tirana in Albanien, Calvi auf Korsika aber auch Funchal auf Madeira, das bisher nur im Winter angeflogen wurde. Gleichzeitig stockt die Fluggesellschaft zahlreiche Frequenzen auf - unter anderem Mallorca, Ibiza und Antalya.

Fünfte Maschine für den Sommer

Ende April bekommt die Airline eine weitere Maschine. Dabei soll es sich nach Medienberichten um ein "gruppeneigenes Flugzeug handeln". Germania Flug wird im kommenden Sommer mit fünf Maschinen unterwegs sein. Die Kernflotte der Airline besteht aus drei Maschinen. Dabei handelt es sich um zwei Airbus A319 und einem Airbus A320. Zusätzlich least die Gesellschaft regelmäßig für die Sommersaison einen A319 der bulgarischen Germania-Tochter Bulgarian Eagle.

Zum Sommer 2018 hatte die Airline in Zürich ihr Angebot in Zürich um 36 Prozent gegenüber dem Sommer 2017 aufgestockt. Es umfasste 41 wöchentliche Flüge zu 18 Zielen. Neu dabei waren Ibiza, Teneriffa, Korfu und Zadar. Seit Ende August fliegt die Airline auch wieder Antalya an.

Gegründet wurde die Germania Flug im August 2014 als Aktiengesellschaft mit Sitzim Kanton Zürich. Die deutsche Ferienfluggesellschaft hält eine Minderheitsbeteiligung an der Schweizer Airline.

Von: br

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