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Ex-Air-Berlin-Manager leitet Mitteldeutsche Flughäfen

Nach zwölf Jahren verlängert der Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG den Vertrag mit Vorstand Kopp nicht. Stattdessen übernimmt ein ehemaliger Air Berliner.

Götz Ahmelmann © Air Berlin

Die Mitteldeutsche Flughafen AG bekommt eine neue Spitze: Der ehemalige Air-Berlin-Manager Götz Ahmelmann wird zum 15. Oktober Vorstandsvorsitzender, wie das Unternehmen nach einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung mitteilte. Markus Kopp, Vorgänger an der Spitze des Konzerns, der die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden führt, verlässt die AG.

Der Vertrag des Managers wird nach Informationen der "Mitteldeutschen Zeitung" nach zwölf Jahren nicht verlängert. Bereits im Frühjahr wurde die Abberufung Kopps wegen der stagnierenden Passagierzahlen in Medien gemutmaßt. Auf Anfragen von airliners.de reagierte die Mitteldeutsche Flughafen AG damals nicht.

Ahmelmann verfüge über langjährige Erfahrungen in verschiedenen Führungspositionen bei internationalen Fluggesellschaften, hieß es. Er sei ein "ausgewiesener Branchenkenner". Neben dem Vorstandsposten übernehme er auch die Geschäftsführung der Flughafen Dresden GmbH.

Jähn und Köhler bleiben im Vorstand

Ahmelmann war bei Air Berlin Vertriebsvorstand. Die Airline hatte nach mehreren verlustreichen Jahren in Serie im August vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet. Teile wurden unter anderem an Lufthansa, Easyjet und Condor verkauft.

© dpa, Marcel Kusch Lesen Sie auch: So wurde die insolvente Air Berlin aufgeteilt Überblick

Wie die Mitteldeutsche Flughafen AG weiter mitteilte, bleiben Johannes Jähn, Geschäftsführer der Flughafens Leipzig/Halle GmbH, und der Generalbevollmächtigte Dieter Köhler beide im Vorstand.

Von: cs

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