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Eurowings Discover beantragt Fluggenehmigung in den USA

Die neue Lufthansa-Airline plant den US-Start. Ein entsprechender Antrag ist beim US-Verkehrsministerium eingegangen. Gleichzeitig nimmt die Flottenstruktur weiter Form an. Zwei weitere Maschinen kommen aus Zürich.

Eurowings-Langstreckenjet am Flughafen Düsseldorf. © AirTeamImages.com / Alun Morris Jones

Eurowings Discover arbeitet weiter an ihrem Start. Die neue Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns wartet derzeit noch auf ihre Betriebserlaubnis vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA). Gleichzeitig hat das Managment beim US-Verkehrsministerium eine Genehmigung als ausländisches Luftfahrtunternehmen für die geplanten Flüge in die Vereinigten Staaten beantragt, berichtet das Portal "CH-Aviation".

Im Rahmen des Open-Skies-Abkommens zwischen den USA und der EU ist die Fluggesellschaft nach der Genehmigung durch das US-Verkehrsministerium berechtigt, von jedem Ort in der Europäischen Union aus zu fliegen.

Gegenüber dem Schweizer Portal hat das Management jedoch keine neuen Angaben zu den geplanten Routen, Frequenzen und Abflughäfen gemacht. Bereits Mitte März wurde bekannt, dass Eurowings Discover für den Start Verbindungen nach Punta Cana, Las Vegas, Anchorage, Mauritius, Windhuk, Mombasa, Sansibar und Calgary auflegen will.

Eurowings bleibt im Namen erhalten

In Branchenkreisen gab es zuletzt Spekulationen, dass der Markenname Eurowings aus dem Namen gestrichen werden könnte. Grund für Vermutung ist, dass die Airline rechtlich als EW Discover GmbH firmiert. Ein Sprecher der Lufthansa Group stellte gegenüber dem Schweizer Portal jedoch klar, dass der Name "Eurowings" nicht aus der Marke gestrichen werde.

Derweil nimmt auch die Flottenstruktur weiter Form an. Neben zwei Airbus A330, die zuvor für Sunexpress im Dienst waren, wird die Airline auch zwei weitere Airbus A330-300 von der Schweizer Lufthansa-Touristikschwester Edelweiss übernehmen, berichteten Schweizer Medien bereits Anfang März. Die beiden Jets sollen zum 1. Juni von Edelweiss geleast werden. Edelweiss verkleinert im Zuge der Corina-Krise ihre Langstreckenflotte und betreibt eine reine Airbus A340-Flotte.

Von: br

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