airliners.de Logo

Eurowings zielt trotz Corona-Krise auf operativen Gewinn 2021

Derzeit fliegt zwar nur die halbe Flotte, für den Eurowings-Chef ist das aber noch kein Grund, sich von den Zielen aus dem 2019 beschlossenen Turnaround-Plan für die Lufthansa-Tochter zu verabschieden.

Ein Eurowings-Flugzeug landet. © dpa / Clara Margais

Eurowings-Chef Jens Bischof will das Ziel eines operativen Gewinns im kommenden Jahr trotz der Corona-Krise noch nicht zu den Akten legen. "Wir wollen Eurowings so schnell wie möglich in die schwarzen Zahlen bringen. Wenn das nächstes Jahr gelingt, bin ich glücklich", sagte der Chef der Lufthansa-Tochter.

Laut Bischof hänge die wirtschaftliche Entwicklung aber von der weiteren Entwicklung der Pandemie und des Reiseverhaltens der Kunden ab. Wenn Eurowings 2021 wieder 30, 40 oder 50 Prozent des Flugangebots streichen müsse, werde ein Gewinn schwer möglich sein.

Zuletzt hatte die Lufthansa-Billigtochter mit gut 50 Jets nur etwa die Hälfte ihrer Flotte im Einsatz. Nach den neuen Reisewarnungen, die neben dem spanischen Festland jetzt auch die Kanarischen Inseln umfassen, verabschiedet sich Bischof davon, die Zahl im September auf 60 zu steigern. Statt dessen werde man die Zahl der Jets wohl wieder etwas zurückfahren.

© Eurowings, Lesen Sie auch: Eurowings hat laut CEO Dirks den operativen Turnaround geschafft

Auch für den bevorstehenden Winter hält der Airline-Chef die Größenordnung von höchstens 50 Maschinen für eine realistische Zahl. "Alle leicht positiven Prognosen haben sich als falsch erwiesen", sagte er. "Jetzt sind wir etwas pessimistischer, und vielleicht liegen wir damit wieder falsch."

Für den kommenden Sommer plant der Manager mit 80 Maschinen. Im vergangenen Jahr waren noch rund 130 Jets für Eurowings auf der Kurz- und Mittelstrecke unterwegs, darunter rund 30 gemietete.

Von: dk, dpa

Lesen Sie jetzt

Lesen Sie mehr über

Fluggesellschaften Eurowings Jens Bischof Wirtschaft Strategie Management Corona-Virus