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Das Bodennetz von EAN unterscheidet sich stark von "normalen" LTE-Netzen: Es kann mit Geschwindigkeiten von bis zu 1200 km/h und in Höhen von 10 Kilometer arbeiten, um die Flugzeuge über dem Boden zu erreichen. © Telekom
Die EAN ACGC (Aviation Complementary Ground Component) LTE-Antenne (rechts) stellt die Kommunikation zum Bodennetzwerk sicher, während das EAN Mobile Satellite Services (MSS) -Terminal (links) mit dem S-Band-Satelliten kommuniziert. © Telekom
Das ACGC-Modul (Aviation Complementary Ground Component) ist am Boden des Flugzeugrumpfes befestigt und wurde speziell entwickelt, um den aerodynamischen Widerstand zu minimieren. © Telekom
Die Positionen der LTE-Basisstationen für das EAN. © Deutsche Telekom

Das "European Aviation Network" (EAN) ist in der "Soft Launch"-Phase angekommen. Mit dem Netzwerk, das LTE-Bodenstationen und Satellitenverbindungen kombiniert, werden laut Mitteilung der Telekom nun pro Tag über 30.000 Passagiere mit Internet während des Fluges versorgt.

Das EAN soll auf Flügen in den Lufträumen aller 28 EU-Staaten sowie über Norwegen und der Schweiz eine durchgängige und verlässliche Internetverbindung bieten. Es soll mit unterbrechungsfreiem Zugang und sehr geringer Latenz "Europas schnellste Breitbandlösung für Internet im Flug" sein.

Das System sei auf die Anforderungen in Europa mit hochfrequentiertem Luftraum und hohem Verkehrsaufkommen rund um Flughäfen ausgelegt, teilten die Partner mit. Die Flugzeuge sollen mit der entsprechenden Ausstattung bis zu 75 Megabit pro Sekunde an Internet-Geschwindigkeit bekommen. Damit könne in einem typischen Mittelstreckenjet jedem Fluggast eine annehmbare Surf-Geschwindigkeit geboten werden. Die Passagiere selbst nutzen LTE aber nicht. Das LTE-Signal wird in der Maschine verarbeitet und per W-Lan zur Verfügung gestellt. Zu den S-Band-Geschwindigkeiten äußern sich die Unternehmen nicht.

Projektpartner versprechen schnelle Installation

Das EAN wurde von Telekom und Inmarsat in Zusammenarbeit mit anderen Partnern wie Thales, Nokia, Airbus, Cobham und EAD Aerospace entwickelt. Telekom und Inmarsat versprechen ihren Kunden eine schnelle und einfach Installation der Komponenten.

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Die gesamte Technik, die am und im Flugzeug montiert werden muss, wiegt laut Inmarsat 60 Kilogramm. Es gebe keine beweglichen Teile, wodurch das Ausfallrisiko ebenso wie die Wartungskosten gering gehalten würden. Die für den Einbau nötige Bodenzeit eines Flugzeugs soll weniger als neun Stunden betragen.

Technik am Boden und im All

Das European Aviation Network auf dem europäischen Kontinent über 300 Basisstationen mit LTE-Antennen von der Telekom. Damit werden große Teile der europäischen Landmasse und Teile der Meere abgedeckt. Durch eine Erhöhung der Anzahl und Verdichtung der Bodenstationen kann laut Inmarsat die Bandbreite in Zukunft noch deutlich erhöht werden.

Als Rückfallebene kommt Satelliten-Technik von Inmarsat zum Einsatz. Mit dem S-Band können zudem größere Luftwege über Wasser abgedeckt werden. Das ist etwa zwischen Norwegen und Schottland notwendig. Kleinere Wasserflächen, wie etwa den Ärmelkanal, können von den Bodenstationen bedient werden.

Projektstart hat sich verzögert

Nach den ursprünglichen Planungen hätte das Netzwerk bereits 2018 in Betrieb gehen sollen. Die Projektpartner teilten nicht mit, inwieweit die Verzögerung durch Klagen von US-Konkurrent Viasat verursacht wurde. Wie Runway Girl Network berichtete, ist Viasat der Meinung, dass Inmarsat Funkfrequenzen rechtswidrig zweckentfremde. Nach Ansicht von Viasat dürfen die Europäer diese Frequenzen nur für Satellitenkommunikation nutzen, nicht jedoch für die Kommunikation zwischen Bodenstationen und Flugzeugen.

© Lufthansa, Lesen Sie auch: Wie das schnelle Internet ins Flugzeug kommt Hintergrund

Die ersten Kunden, darunter die IAG-Fluggesellschaften British Airways, Iberia und Vueling wollen laut Telekom die notwendige EAN-Technik in den kommenden Monaten auf mehr und mehr Flugzeugen installieren. Auch die Lufthansa Group hatte in der Vergangenheit Interesse am EAN gezeigt. Auf Kurz- und Mittelstreckenflügen setzen die Airlines der Gruppe aktuell noch auf ein reines Satelliten-Internet von Inmarsat. Damit funktioniert Internet an Bord nicht nur in Europa sondern auch weltweit.

© Screenshot: airliners.de, Retusche: Placeit.net Lesen Sie auch: So werden Internet und WLAN im Flugzeug verteilt Hintergrund

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