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Qatar Airways' erster A350 am Frankfurter Flughafen © dpa / Christoph Schmidt

Das umstrittene Luftverkehrsabkommen zwischen der Europäischen Union und Katar ist heute von beiden Seiten unterzeichnet worden. Das Abkommen sieht vor, dass mehr Flüge zwischen Europa und Katar aufgenommen werden dürfen. Bis 2024 können jetzt schrittweise die Kapazitäten ausgebaut werden, teilte die EU-Kommission mit. "Das Abkommen wird zwischenmenschliche Kontakte erleichtern und kommerzielle Möglichkeiten sowie Handel erweitern."

Airlines können dann von der kommenden Wintersaison an beispielsweise 21 Flüge pro Woche zwischen Frankfurt und Katar sowie zwischen München und Katar und 14 wöchentliche Flüge zwischen dem Emirat und anderen Flughäfen in Deutschland anbieten. Ziel der Übereinkunft ist auch, faire Wettbewerbsbedingungen zu garantieren.

Das Abkommen muss nun noch abschließend von allen Mitgliedstaaten einzeln ratifiziert werden. Das Vorhaben könnte von Seiten der EU-Länder somit höchstens noch am entschiedenen Widerspruch einer Regierung scheitern, so Beobachter.

Doch Anzeichen dafür sind in Deutschland und Frankreich trotz der großen Kritik nicht zu vernehmen. Beide Länder waren in die Verhandlungen stark involviert und haben dem Ergebnis zugestimmt. Die französische Luftfahrtbehörde bezeichnete das Abkommen zuletzt sogar als "Win-Win".

Kritik von Airlines und Gewerkschaften

Das Abkommen wird von europäischen Airlines und Arbeitnehmern kritisch gesehen. Mit vereinten Kräften hatten sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer in der Vergangenheit versucht, den Prozess zur Ratifizierung des Abkommens zumindest stark zu verzögern.

Im Januar schrieben Spohr und Air France-KLM-CEO Benjamin Smith sogar jeweils einen Brief an die Verkehrsminister Deutschlands und Frankreichs und baten die Regierungen, die Ratifizierung mindestens bis zu einem Zeitpunkt aufzuschieben, an dem das Verkehrsaufkommen wieder auf Vor-Corona-Level liegt.

"Zusätzliche Kapazitäten in diesen Krisenzeiten in einem ohnehin am Boden liegenden Markt zu ermöglichen, wäre eine zusätzliche Belastung für die europäischen Luftfahrtunternehmen und ihre Mitarbeiter", so das Schreiben, an dem sich auch Verdi und die Vereinigung Cockpit beteiligten.

Die Kritik der Allianz aus Unternehmen und Arbeitnehmern in der Ablehnung der Verkehrsrechteausweitung liegt neben den einseitigen Vorteilen für Qatar Airways mit ihrem sehr kleinem Heimatmarkt auch an der Kopplung des Abkommens mit Arbeitnehmer- und Sozialstandards, auf die sich Katar im Gegenzug verpflichten soll. Das könne kaum sichergestellt, da nicht überprüft werden und sei deshalb ein zahnloser Tiger, ärgern sich die Gewerkschaften.

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