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Beschränkungen für Iran Air EU legt neue «Schwarze Liste» vor

Die Europäische Kommission hat die Liste der Luftfahrtunternehmen, für die in der Europäischen Union ein Flugverbot gilt, aktualisiert. Eine Fluggesellschaft aus Suriname wurde neu in die Liste aufgenommen, und die Betriebsbeschränkungen für Iran Air wurden erweitert.

Boeing 747SP der Iran Air im Anflug auf Wien © AirTeamImages.com / P. Unmuth

Wegen Sicherheitsbedenken hat die EU Flugverbote gegen rund 280 Airlines in der EU verlängert und die Auflagen für Iran Air verschärft. Iran Air dürfe nicht mehr mit den Mustern Airbus A320, Boeing 727 und Boeing 747 in der EU operieren, erklärte die EU-Kommission bei der Vorstellung der aktuellen "Schwarzen Liste" unsicherer Fluggesellschaften am Dienstag in Brüssel.

Neu auf die Liste kam Blue Wing Airlines aus Surinam. Die beiden Fluggesellschaften Indonesia AirAsia und Metro Batavia aus Indonesien wurden dagegen von der Liste gestrichen. Außerdem darf AfriJet aus Gabun, die mit Beschränkungen Flüge in die EU durchführen darf, der hierfür eingesetzten Flotte ein weiteres Flugzeug hinzufügen.

Im Rahmen der 14. Aktualisierung forderte die Kommission die Zivilluftfahrtbehörde Albaniens dringend auf, ihre Aufsicht über sämtliche Luftfahrtunternehmen zu intensivieren und den mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) vereinbarten Aktionsplan weiter umzusetzen.

Die Liste verzeichnet Airlines, deren Sicherheitsstandards die EU als ungenügend ansieht oder die aus EU-Sicht von den Behörden des eigenen Landes nicht scharf genug kontrolliert werden. Oft werden alle Gesellschaften eines Landes gesperrt. Davon sind vor allem afrikanische Staaten betroffen.  

Weitere Informationen:

"Schwarze Liste" der EU im Internet (PDF)

Von: AFP, airliners.de

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