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ETOPS - Besondere Regeln für zweistrahlige Flugzeuge, © airliners.de/Gunnar Kruse
Flugzeugtriebwerk von Rolls-Royce an einem Airbus A350. © airliners.de / Gunnar Kruse
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Früher konnten lange Überwasserstrecken aus Sicherheitsgründen nur von drei- oder mehrmotorigen Flugzeugen geflogen werden. Kein zweistrahliges Flugzeug durfte sich damals weiter 60 Minuten Flugzeit vom nächsten Ausweichflughafen entfernen.

Dies änderte sich erst Anfang der 1980er Jahre, als der Airbus A300 die Freigabe erhielt, diese Sicherheitsdistanz auf 90 Minuten auszudehnen. Die internationale Zivilluftfahrtbehörde ICAO schuf in Folge das ETOPS-Regelwerk. Die Abkürzung steht dabei für „Extended-range Twin-engine Operation Performance Standards“ oder - mit einem Augenzwinkern - „Engines Turn Or Passengers Swim“.

Das ETOPS Regelwerk wurde 1985 verabschiedet und erlaubte auch den Boeing-Flugzeugen der Typen 767 und 757, bis zu 90 Minuten vom nächsten Ausweichflughafen zu operieren. Ausgehend von diesem Regelwerk, das erhöhte Anforderungen an Flugzeug, Airline, Triebwerk, Wartung und Crew stellt, wurden die ETOPS-Regeln immer weiter ausgedehnt. Zur Vereinfachung der Berechnung wird diese Zeit je nach Flugzeugtyp in eine Distanz (ohne Wind) umgerechnet.

Der heutige Standard ist ETOPS 180, das heißt nach einem Triebwerksausfall am ungünstigsten Punkt muss der nächste Flughafen in maximal 180 Minuten – drei Stunden – erreicht werden. Bislang hat es sogar schon einen Fall gegeben, als im März 2003 eine Boeing 777 der United nach einem Triebwerksausfall über dem Pazifik auf der Strecke Auckland (Neuseeland) – Los Angeles noch über drei Stunden mit einem Motor bis zum Ausweichflughafen Kona auf Hawaii flog.

Neuere Flugzeugmodelle erhalten bis zu ETOPS 330 und Airbus hat einen Antrag auf ETOPS 370 für den A350 gestellt – damit darf nach einem Triebwerksausfall mit dem verbleibenden Motor noch über sechs Stunden lang geflogen werden, bis der Ausweichflughafen erreicht ist.

Mehr zur ETOPS.

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