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Statistisches Bundesamt zählt Rückgang um 4,8% Erstmals seit 2002 wieder weniger Flugreisende

Das Statistische Bundesamt hat die vorläufigen Passagierzahlen an deutschen Flughäfen für 2009 veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der Flugreisenden in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals seit 2002 wieder zurückgegangen.

Passagiere im Flughafen München © Flughafen München

Rund 158 Millionen Fluggäste gab es 2009 auf deutschen Flughäfen - ein Minus von insgesamt 4,8 Prozent. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Flugreisenden damit in Deutschland erstmals seit 2002 wieder zurückgegangen. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden führte dies am Donnerstag auf die Wirtschaftskrise zurück.

Inlandsaufkommen und Auslandsaufkommen entwickelten sich dabei parallel. Im Luftverkehr mit dem Ausland sank die Zahl der Fluggäste um 4,8 Prozent auf 135 Millionen Passagiere, das Inlandsaufkommen nahm um 4,9 Prozent ab.

Damit war nach den vorläufigen Zahlen die prozentuale Veränderung auch höher als nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001: In der Folge war damals die Zahl der Flugreisenden in Deutschland um 3,3 Prozent auf rund 121 Passagiere gesunken. In den Folgejahren wuchs der Verkehr dann wieder kontinuierlich auf zuletzt 166 Millionen Fluggäste im Jahr 2008

 

Von: dpa, airliners.de

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