Rundschau BER plant Terminal 3 für 2029 und Swiss wandelt A220-Bestellung um

In Berlin malt man sich schon die Eröffnung des Terminals 3 am BER im Jahre 2029 aus. Vielleicht kommt Swiss ja dann mit ihren A220-300, zunächst wollen die Schweizer davon jedenfalls mehr als geplant. Das und mehr in unserer Nachrichten-Übersicht der Luftfahrt-Randnotizen des Tages.

Airbus A220-300 der Swiss © AirTeamImages.com / Jan Severijns

Jeden Abend gibt es auf airliners.de eine kompakte Rundschau mit den Randnotizen des Tages. Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Rundschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Swiss wird die letzte bestellte Maschine für ihre Airbus-A220-Flotte als längere aber wirtschaftlichere 300-Version bekommen, meldet der "Aero Telegraph". Ursprünglich sei ein kürzerer A220-100 vorgesehen gewesen. Die Änderung bringe einen späteren Lieferzeitpunkt mit sich.

Die Berliner Flughafengesellschaft plant wieder langfristig. Bis 2029 solle das neu zu errichtende Terminal 3 am BER in Betrieb gehen, sagt Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup im Interview mit der "FAZ". Der alte Airport Tegel werde definitiv zumachen, wer ihn "noch erleben will, muss das in den kommenden zwölf Monaten tun."

Ferienflieger Tuifly hätte nach Ansicht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" gute Chancen, auf der touristischen Langstrecke zu bestehen. Reiseveranstalter wie Konzernmutter Tui hätten Bedenken vor einer zu großen Dominanz von Eurowings, weshalb Tuifly durchaus auf zahlreiche Kunden hoffen könne.

Adria Airways ist nach 15 Jahren nicht mehr Mitglied der Star Alliance. Der Schritt sei nach der Insolvenz des Unternehmens unvermeidlich gewesen, teilte die Airline-Allianz mit. Gleichzeitig wurde angekündigt, dass Lufthansa, Brussels Airlines und Swiss die bisherige Adria-Airways-Heimat Ljubljana künftig mit zusätzlichen Strecken und Frequenzen anfliegen wollen.

Die Lufthansa hat ihre Berufung gegen ein Urteil zurückgezogen, das zugunsten eines Passagiers ausgegangen war. Weil die Beförderungsbedingungen nach Ansicht des Landgerichts Berlin gegen das Transparenzgebot verstießen, hatte es Forderungen der Airline an einen Passagier abgewiesen. Dieser hatte einen günstigen Hin- und Rückflug von Oslo gebucht, war dann aber nicht dorthin zurückgeflogen, weshalb ihm die Lufthansa einen teureren Tarif berechnen wollte. Der Passagier wehrte sich dagegen vor Gericht. Mit dem Rückzieher des Kranichs sei endgültig entschieden, dass Anschlussflüge ohne Extrakosten verfallen lassen werden können, berichtet der "Mobilitätsmanager".

Im festgefahrenen Tarifkonflikt der Gebäudereiniger wird an den Flughäfen Frankfurt, Berlin-Tegel und Münster/Osnabrück für höhere Zuschläge gestreikt. Beeinträchtigungen an den Airports gibt es dadurch allerdings nicht. Weiterlesen

Der Luftverkehr wächst kräftig, trotzdem müssen reihenweise Airlines Insolvenz anmelden. Bei dieser Entwicklung gibt es Gewinner und Verlierer auf vielen Ebenen, analysiert das "Manager Magazin".

Im Rahmen der Messe Inter Airport stellt der Cargo-Equipment-Hersteller Lödige ein automatisiertes Beförderungssystem für Luftfracht vor. Die größere der beiden Varianten für fünf und zehn Fuß große Ladung könne auch Paletten heben und transportieren, teilt der Hersteller mit. Die elektrischen Fahrzeuge sollen den Warenhaus-Betrieb an Airports effizienter machen. Foto: © Lödige Industries

Früher eher eine amerikanische Spezialität, gibt es mittlerweile auch einige Flugzeugfriedhöfe in Europa. Die Entwicklung der von Tarmac Aerosave betriebenen Plätze in Tarbes, Teruel und Toulouse-Francazal hat die "Wirtschaftswoche" in Kooperation mit "LiveEO" nachgezeichnet.

RTL hat eine Reporterin seines "Team Wallraff" bei Ryanair in die Schulung zur Stewardess geschickt. Dort erwartete die Reporterin unter anderem wenig Urlaub und wenig Gehalt. Die "Rheinische Post" hat eine Übersicht der Recherche zusammengestellt.

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) fordert in einer Mitteilung, die Bundesregierung solle Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer "zielgerichtet in Innovation und Forschung investieren". Außerdem würde eine deutliche Anhebung der Steuer die Wettbewerbsnachteile des deutschen Luftverkehrs weiter verschärfen und keine klimapolitischen Effekte haben, so der Verband.

Die Fluggesellschaften von Air France/KLM haben im September insgesamt 9,3 Millionen Passagiere befördert, wie aus dem aktuellen Verkehrsbericht hervor geht. Das entspricht einem Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Auslastung stieg um 0,6 Punkte auf 89,2 Prozent. Der Cargo-Umsatz sank gleichzeitig um 3,8 Prozentpunkte auf knapp 700 Millionen Tonnenkilometer.

Bei der Entschädigungshöhe für verspätete Flüge zählt die Entfernung zwischen erstem Abflugort und endgültigem Zielort. Nach Entscheid des Landgerichts Hannover (Az.: 5 S 107/18) ist es unerheblich, ob einer der Flüge pünktlich war, sofern der Passagier erheblich verspätet sein Ziel erreicht. Über das Urteil berichtet die Zeitschrift "Reiserecht aktuell" (Ausgabe 4/2019).

Am Düsseldorfer Flughafen werden dieses Jahr etwa 900.000 Passagiere mehr als im Vorjahr erwartet. Das sagte Flughafen-Chef Thomas Schnalke der "Rheinischen Post". Insgesamt gehe er von 25,5 Millionen Fluggästen aus, was ein neuer Rekordwert wäre. Im kommenden Jahr gebe es wegen schlechter Konjunkturaussichten und Klimadebatte voraussichtlich weniger Wachstum, so Schnalke.

Die Pilotengewerkschaft des größten 737-Max-Betreibers Southwest Airlines hat Klage gegen Boeing eingereicht. Falsche Informationen und das Grounding hätten zu erheblichen Verdienstausfällen geführt. Weiterlesen

Von: airliners.de

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