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Ende der Air Berlin macht Flughafen Tegel etwas leiser

Der Fluglärm am Airport Berlin Tegel ist durch die Insolvenz der Air Berlin etwas gesunken. Das geht aus Zahlen der Flughafengesellschaft hervor. Die Gründe lägen in weniger großen Jets sowie leiseren Flugverfahren.

Eine Maschine der Air Berlin im Anflug auf den Hauptstadt-Flughafen Tegel. © dpa / Jörg Carstensen

Das Ende von Air Berlin hat den Fluglärm rund um den Berliner Flughafen Tegel etwas gesenkt. Die durchschnittliche Lärmbelastung lag im vergangenen Jahr tagsüber bei 64,9 Dezibel, wie aus einem aktuellen Bericht der Flughafengesellschaft hervorgeht. Der sogenannte Dauerschallpegel lag damit ein halbes Dezibel niedriger als im Vorjahr. Nachts waren es 56,2 Dezibel, 1,3 Dezibel weniger als ein Jahr zuvor.

Denn mit Air Berlin verschwanden im Herbst 2017 in Tegel Langstreckenverbindungen, für die größere und lautere Flugzeuge eingesetzt werden, wie es in dem Bericht heißt. Der heutige größte Flughafenkunde Easyjet nutze zwar die gleichen Flugzeuge, aber bei vergleichsweise lärmarmen Flugverfahren. Am Flughafen Schönefeld blieben die Schallpegel nahezu gleich.

Berlin, Brandenburg und der Bund als Eigentümer der Flughafengesellschaft wollten am Donnerstag bei einer Gesellschafterversammlung in Potsdam über Fluglärm diskutieren. Brandenburg strebt mehr Nachtruhe am künftigen Hauptstadtflughafen BER an. Dort ist ein Flugverbot zwischen Mitternacht und fünf Uhr am Morgen vorgesehen. Ein Volksbegehren forderte die Ausweitung auf 22 bis 6 Uhr, was die Mitgesellschafter ablehnten.

Von: hr, dpa

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