Rundschau Embraer liefert erste E195-E2 und die CDU ist im Ticketabgabe-Rausch

Embraer hat die größte Version der E2-Familie erstmalig an einen Kunden übergeben. Derweil will die CDU die nationale Steuerbelastung für den Luftverkehr drastisch anheben. Unsere Übersicht mit den Kurzmeldungen und der Presseschau des Tages.

Embraer-CEO John Slattery (Mitte) mit Vertretern von Azur Airlines. © Embraer

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Embraer hat die erste E195-E2 an Kundin Azul Airlines ausgeliefert, teilte der brasilianische Flugzeughersteller mit. Die Maschine bietet bis zu 120 Passagieren Platz, verbraucht weniger Kerosin und ist deutlich leiser als ihre Vorgänger. Embraer liegen über 100 Bestellungen für die Maschine vor.

Die CDU will im Kampf gegen den Klimawandel die Ticketsteuer für Inlandsflüge massiv erhöhen. „Wir wollen die Ticketabgabe für alle Inlandsflüge verdoppeln und für die Kurzstreckenflüge im Inland unter 400 Kilometern verdreifachen“, heißt es laut Reuters in der Beschlussvorlage der CDU für die Vorstandssitzung am Montag.

Die Reisebüro-Allianz QTA kooperiert ab sofort mit der Non-Profit-Organisation Atmosfair zusammen. Kunden können schon bei der Buchung die Höhe ihrer CO2-Kompensation einrechnen lassen, teilte QTA mit. Provisionen erhalten die Reisebüros nicht.

British Airways hat aufgrund des für den 27. September angekündigten Pilotenstreiks vorsorglich alle geplanten Flüge von und nach Großbritannien gestrichen, meldet die dpa. Zudem rief der Carrier die Gewerkschaft Balpa dazu auf, den Streik abzusagen und stattdessen an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Piloten der Airline hatten am Montag und Dienstag die Arbeit niederlegt. In der Folge fielen nahezu alle Flüge aus.

Ein Mann ist am Freitagmorgen am Münchner Flughafen unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt. Die Abflüge in zwei Bereichen des Terminal 1 wurden zwischenzeitlich gestoppt, meldet die dpa. Mittlerweile sind sie aber wieder freigegeben. Damit handelt es sich um die dritte Sicherheitspanne binnen eines Jahres.

Das schreiben die Anderen

Trotz des im Oktober 2018 übergebenen Übergangsterminal für die Regierung bestand der Bund bislang weiter auf dem Neubau eines repräsentativeren Regierungsterminals am BER. Möglicherweise verzichtet der Bund auf den Neubau, berichtet die Berliner Morgenpost.

In London wollten Klimaaktivisten mit Drohnenflügen den Flugverkehr an Europas größtem Flughafen in Heathrow stören. Die Aktion schlug fehl und die Polizei nahm zwei Verdächtige fest, schreibt die "TAZ" aus Berlin.

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Von: airliners.de

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