Eingeschränkter Betrieb am Frankfurter Flughafen

Am Flughafen Frankfurt führt die Corona-Krise zu deutlich weniger Passagieren. Aktuell werden nur rund die Hälfte der Passagierzahlen erreicht wie zu normalen Zeiten. Der Flugbetrieb sinkt auf rund zwei Drittel.

Anzeigetafel im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens. © Fraport

Am Frankfurter Flughafen läuft der Betrieb in der Coronaviruskrise deutlich eingeschränkt. Für den Montag waren aber noch rund 1000 Starts und Landungen geplant, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport am Montag berichtete. Das wären nur rund 400 weniger als im Normalbetrieb.

Allerdings sind die Flugzeuge deutlich leerer als sonst, denn statt 170.000 Passagieren wie üblich werden aktuell nur rund 90.000 erwartet. In den Terminals ist deutlich weniger los als üblich.

Grund für den Sparbetrieb am größten deutschen Flughafen sind immer neue Einreisebeschränkungen in verschiedenen Ländern und Flugabsagen der Gesellschaften wegen schlechter Auslastung. Auf dem aktuellen Flugplan stehen aber auch noch Verbindungen in ausgesprochene Krisengebiete wie Teheran oder Madrid.

© Fraport AG, Lesen Sie auch: Fraport zieht positive Bilanz für 2019 und erwartet schwieriges 2020

Der Hauptkunde Lufthansa, der in Frankfurt für mehr als zwei Drittel aller Flugbewegungen steht, hat eine Reduzierung seines Angebots um bis zu 70 Prozent für die kommenden Tage angekündigt. Auch der Ferienflieger Condor streicht sein Angebot in wichtige Ferienziele wie die USA, Karibik und Türkei zusammen.

Von: dpa mit dh

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