Rundschau Ein 737-Max-Dementi und neue Condor-Spekulationen

Die Boeing 737 Max taucht grundlos in Flugplänen auf und die Lufthansa könnte gute Chancen haben, sich Condor doch noch einzuverleiben. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau des Tages.

Boeing 737 Max auf einem Parkplatz neben dem Boeing-Feld in Seattle. © dpa / Elaine Thompson

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Etliche Airlines sollen angeblich wieder Flüge mit der Boeing 737 Max in die Flugplansysteme geladen haben. Ab November planen laut "The Sunday Times" Tui, Southwest, American, Norwegian, United und Icelandair wieder mit ihren bislang gegroundeten Flugzeugen. Auf airliners.de-Anfrage dementierte zumindest Tui die Angaben allerdings.

Das Land Sachsen soll einen eigenen Koordinator für die Luft- und Raumfahrtbranche bekommen. Ministerpräsident Michael Kretschmer kündigte die Schaffung eines solchen Postens für die neue Legislaturperiode an. In den 160 sächsischen Unternehmen der Branche arbeiten rund 7000 Menschen.

Boeing will einem Bericht von "ATW Online" zufolge am Flughafen Moses Lake mehrere hundert Mitarbeiter zeitweise einstellen, um die dort geparkten 737 Max während des Grounding zu pflegen und für die spätere Auslieferung fit zu halten.

Die portugiesische Gewerkschaft SNPVAC hat zu Streiks des Kabinenpersonals bei Ryanair ab Mittwoch aufgerufen. Ein Streik irischer Piloten wurde unterdessen auf Antrag von Ryanair von einem Gericht untersagt. Auch britische Piloten wollen am Donnerstag und Freitag streiken. In Deutschland fliegt Ryanair von 17 Flughäfen aus Ziele in Portugal, Großbritannien und Irland an.

Das schreiben die Anderen

Leitwerke von Lufthansa und Condor Foto: ©dpa, Oliver Berg

Die Lufthansa will offenbar in Kürze mit Condor über eine vertiefte Zusammenarbeit verhandeln. Thomas-Cook-Großinvestor Fosun sei nicht an den Airlines des Konzerns interessiert, weshalb Condor doch noch zur Lufthansa Group kommen könnte, berichtet "Touristik aktuell".

Das Landgericht Berlin hat eine Klage gegen den ehemaligen Chef von Air Berlin, Thomas Winkelmann, abgewiesen. Das Geschäftsmodell der Firma des Klägers Lothar Müller-Güldemeister wird vom Gericht angezweifelt, berichtet die "Berliner Morgenpost".

Bis zu 3000 Arbeitsplätze in der schweizerischen Luftfahrt sieht der Airline-Verband Iata gefährdet, falls eine nationale Luftverkehrsabgabe eingeführt würde. Stattdessen sind laut Iata nur globale Systeme wie Corsia zielführend, berichtet "abouttravel.ch".

Die Diskussion um Klimafreundlichkeit und die Wahl der richtigen Verkehrsmittel kennt viele Meinungen, die sich allerdings nicht immer mit der Wirklichkeit decken. airliners.de-Kolumnist Prof. Christoph Brützel erläutert die Fakten im ausführlichen Interview mit dem "Express".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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