Netz & Strecken Edelweiss-Langstrecke, El-Al-Verschiebung, Corona-Auswirkungen

Das wöchentliche airliners.de-Netzwerk-Briefing. Edelweiss kündigt unter anderem eine neue Langstrecken-Route an, El Al verschiebet ihren Start in Düsseldorf und zahlreiche Airlines reagieren auf die Coronakrise mit Flugstreichungen.

Kabinen-Crew von Edelweiss. © Edelweiss Air

Jour fixe auf airliners.de: Immer donnerstags präsentieren wir die wichtigsten Meldungen der Woche aus den Bereichen Netzwerkmanagement und Routenplanung. Alle aktuellen Themen-Briefings finden Sie immer auf unserer Übersichtsseite.

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Streckenankündigungen

Edelweiss hat mitgeteilt, zwei neue Strecken in ihr Netzwerk aufzunehmen. Laut Mitteilung geht es ab 30. Mai einmal wöchentlich von Zürich nach Figari auf Korsika. Mit Puerto Plata steht zudem ab 3. November zweimal pro Woche ein neues Langstreckenziel auf dem Programm.

Etihad Airways hat mitgeteilt, Abu Dhabi mit Wien zu verbinden. Geplant ist der Start der täglichen Verbindungen ab dem 22. Mai. Zum Einsatz kommt den Angaben nach eine Boeing 787-9.

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Streckenanpassungen

El Al wird ihren geplanten Start in Düsseldorf verschieben. Nach Informationen von "Aero.de" soll die Verbindung von Tel Aviv nach Düsseldorf statt am 1. Juni jetzt am 3. Juli starten. El Al will auf der Route Maschinen vom Typ Boeing 737-800 einsetzen.

Swiss hat die Kapazitäten auf ihren Langstreckenzielen Tokio, Osaka und Singapur zurückgefahren. Laut dem Portal "About Travel" werden die drei Destinationen um je zwei wöchentliche Frequenzen reduziert.

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Corona-Auswirkungen auf die Netzwerkplanung

Der Lufthansa-Konzern wird wegen des Coronavirus bis zum 24. April insgesamt etwa 23.000 Flüge streichen. Weitere Annullierungen seien zu erwarten, erklärte das Unternehmen. Bei den Streichungen werde darauf geachtet, sämtliche Ziele mit mindestens einer Gruppen-Airline erreichbar zu halten.

Wegen des Nachfrageeinbruchs infolge des Coronavirus hatte der Lufthansa-Konzern seinen Flugplan bereits zuvor zusammengestrichen. Lufthansa kündigt zudem ein umfangreiches Sparprogramm an. Unter anderem erwägt der Kranich die temporäre Außerdienststellung aller Airbus A380.

© dpa, Frank Rumpenhorst Lesen Sie auch: Politik will Regulierungen während Corona-Krise lockern

Israel greift hart durch gegen das neue Coronavirus. Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines setzen alle Flüge nach Israel aus. Hintergrund sind neue Einreisebeschränkungen: Alle Reisende müssen 14 Tage in die Quarantäne. Weiterlesen

Easyjet hat am Dienstag angekündigt, alle Flüge nach und von Italien bis zum 3. April zu streichen. Es werde aber eine Reihe von Notfall-Flügen geben für Passagiere, die aus wichtigen Gründen von oder nach Italien reisen müssten, hieß es in einer Mitteilung.

Ryanair streicht wegen der Coronakrise bis zum 8. April sämtliche Italien-Flüge. Alle inneritalienischen Flüge der Airline werden ab Mittwoch ausgesetzt, internationale Flüge von und nach Italien folgen ab Freitag, teilten die Iren mit.

Ryanair-Tochter Lauda hat mitgeteilt aufgrund der neu erlassenen Ein- und Ausreisebeschränkungen der italienischen Regierung, alle Direktverbindungen von und nach Italien für einen Zeitraum von drei Wochen vom 14. März bis 8. April 2020 auszusetzen. Betroffen sind auch zahlreiche Verbindungen ab Stuttgart und Düsseldorf.

© dpa, Sonja Wurtscheid Lesen Sie auch: Etliche Länder verschärfen Einreisebestimmungen aus Deutschland

Air France hat aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 alle Flüge nach Italien ab dem 14. März gestrichen, berichtet die dpa. Die Maßnahme soll bis einschließlich 3. April gelten. Bis zum 14. März wird Air France einen Flug pro Tag zu jedem ihrer italienischen Reiseziele beibehalten.

Flugzeuge aus besonders vom Coronavirus betroffenen Regionen dürfen bis auf Weiteres nicht mehr in Dänemark landen. Der Flugverkehr aus den sogenannten "roten Zonen" - dazu zählen der Iran, weite Teile Norditaliens sowie Gebiete in Österreich, China und Südkorea - werde eingestellt, hieß es in Kopenhagen.

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Von: airliners.de

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