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Easyjet passt Handgepäckregularien an

Easyjet erlaubt künftig nur noch kleineres Handgepäck inklusive. Kunden, die einen Sitz im vorderen Bereich des Flugzeuges oder mit mehr Beinfreiheit gebucht haben, dürfen ein größeres Gepäckstück in den alten Massen mitnehmen. Die Airline verspricht sich davon einen schnelleren Boarding-Prozess.

Passagiere besteigen in Berlin-Schönefeld einen Airbus A319 der easyJet © Berliner Flughäfen / Günter Wicker

Die Fluggesellschaft Easyjet verschärft ihre Regeln zur Mitnahme von Handgepäck. Das teilte die britische Billigairline am Dienstag mit. Demnach dürfen Passagiere vom 10. Februar an nur noch ein kleines Stück Handgepäck kostenlos mit in die Kabine nehmen. Dieses muss unter den Vordersitz passen.

Easyjet folgt damit dem Konkurrenten Ryanair, der bereits Ende 2018 eine ähnliche Regeländerung eingeführt hatte.

Die Änderungen sollten dazu beitragen «unsere Pünktlichkeit zu verbessern und den Kunden Gewissheit darüber zu geben, was sie an Bord mitnehmen dürfen», teilte Easyjet in einer E-Mail an seine Kunden mit.

Bislang durften alle Easyjet-Fluggäste auch eine größere Tasche oder einen Rollkoffer mitnehmen, solange sie in die Gepäckfächer über den Sitzen passten. Kleinere Taschen mussten in dem größeren Gepäckstück verstaut werden.

Keine Änderung gibt es für Kunden, die einen der teureren Sitzplätze vorne oder mit mehr Fußraum buchen. Sie dürfen weiterhin zwei Gepäckstücke mitnehmen: eine kleine Laptop- oder Handtasche sowie ein größeres Gepäckstück. Das gilt auch für Buchungen zum teureren Flexi-Tarif oder für Easyjet-Plus-Kunden. Alternativ können Passagiere auch gegen ein Entgelt ein Handgepäckstück beim Check-in aufgeben.

Von: br, dpa

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