Rundschau Easyjet macht Berlin zum Wartungszentrum und Swiss will gerochen werden

Easyjet schafft Arbeitsplätze mit einem Berliner Wartungszentrum, das erste auf dem Kontinent. Derweil will sich Swiss stärker von den anderen Lufthansa-Airlines abheben, mit einem "Swiss-spezifischen" Duft. Unsere Rundschau mit den Kurzmeldungen des Tages.

Easyjet-Maschinen am Flughafen Tegel. © AirTeamImages.com / Markus Mainka

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Easyjet baut in Berlin ihre erste Wartungsstation außerhalb Großbritanniens auf. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen in der Station, die zunächst am Airport Schönefeld liegt, später dann am BER, ab Frühsommer diesen Jahres routinemäßige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Dafür sollen 80 Arbeitsplätze entstehen.

Swiss will - trotz voranschreitender Angleichung innerhalb des Lufthansa-Konzerns - in geruchstechnischen Belangen Eigenständigkeit demonstrieren. Wie "abouttravel.ch" berichtet, sollten Passagiere die Swiss künftig auch riechen können. Die Airline wolle in Zukunft stärker mit einem Swiss-spezifischen Duft arbeiten, der beim Flug selber, beim Check-in, in der Lounge oder beim Erfrischungstuch zum Einsatz komme.

Jahresbilanz: Die Airlines der Lufthansa Group haben im vergangenen Jahr mit 145,2 Millionen Fluggästen einen neuen Passagierrekord aufgestellt. Trotzdem reicht es nicht für Europas Spitzenposition. Diese geht wieder nach Irland. Weiterlesen

Für das laufende Jahr erwartet der Lufthansa-Konzern Kosten in Höhe von 6,9 Milliarden Euro für Treibstoff. Das sind 200 Millionen Euro mehr als 2019, wie aus einer Analystenpräsentation hervorgeht. Bislang hat sich das Unternehmen 73 Prozent der benötigten Menge über Terminverträge gesichert.

Der Flughafen Mannheim befürchtet, bei der geplanten finanziellen Unterstützung von Regionalflughäfen für Kosten der Flugsicherung durch den Bund leer auszugehen, wie die "Rhein-Neckar-Zeitung" berichtet. Flughafenchef Dirk Eggert habe Signale erhalten, dass nur größere Regional-Airports gefördert werden sollten, wolle dies allerdings nicht akzeptieren. Foto: © dpa

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) fordert eindeutige behördliche Vorgaben für Flüge in Gebiete mit militärischen Konflikten, berichtet das "Handelsblatt". Laut VC würden Piloten in ihren Entscheidungen über die sichere Durchführbarkeit eines Fluges durch die Informationspolitik von Airlines und Behörden beeinflusst, weshalb es klare Behörden-Anweisungen für die Fluggesellschaften geben müsse.

Der Airport Hannover hat den bereits im Sommer in der Erlebniswelt des Flughafens aufgestellten Ganzkörper-Flugsimulator namens "Birdly" gekauft, berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Auf dem Gerät soll man mit den eigenen Körperbewegungen virtuell fliegen können wie ein Vogel.

Eine Mehrheit der Deutschen will aus Klimaschutzgründen weniger fliegen. 80 Prozent der Verbraucher hierzulande haben laut einer Umfrage der Europäischen Investitionsbank (EIB) vor, weniger mit dem Flugzeug zu reisen, schreibt die Nachrichtenagentur afp. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als der europäische Durchschnitt. "Für Reisen von fünf Stunden oder weniger" wollen die Befragten demnach lieber "den Zug nehmen".

Der Flughafen Rostock-Laage muss für das abgelaufenen im Jahr einen drastischen Passagierrückgang ausweisen. Waren es 2018 noch knapp 300.000 Passagiere, nutzten im vergangenen Jahr mit rund 148.000 Reisende den Flughafen der Hansestadt. Flughafenchefin Dörte Hausmann sprach dennoch davon das Jahr mit einem "wirtschaftlich wirtschaftlich vorzeigbaren Ergebnis" abzuschließen. Nach vorläufigen Berechnungen liege dieses bei einem Plus von rund 300.000 Euro.

Ex-Boeing-Chef Dennis Muilenburg bekommt nach Unternehmensangaben keine Abfindung. "Herr Muilenburg hat keinen Anspruch auf jegliche Abfindung oder Zahlungen im Zusammenhang mit seinem Weggang nach mehr als 30 Jahren bei dem Unternehmen", teilte das Unternehmen mit. Auch erhalte er für 2019 keine Abfindung.

Von: airliners.de

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