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Rundschau Easyjet-Avroliner und Wetlease-Verwirrung

WDL Aviation fliegt mehr im Auftrag von Easyjet und das massenhafte Verschieben von Flugzeugen und Crews seit der Air-Berlin-Pleite nervt Kunden: Unsere tägliche Übersicht mit allen Kurzmeldungen sowie der Presseschau des Tages.

WDL betreibt bereits drei Bae-146-Maschinen. © AirTeamImages.com / Paul Buchroeder

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Kurzmeldungen des Tages

WDL Aviation hat eine Maschine des Typs British Aerospace BAe 146-200 für einen unbekannten Preis von der Chartergesellschaft Cello Aviation gekauft. Das rund 30 Jahre alte Flugzeug soll laut Zeitfracht-Chef Wolfram Simon "als bald als möglich unserer Kundin Easyjet zur Verfügung stehen".

Easyjet hat für ihre österreichische Tochter Easyjet Europe im IZD-Tower in Wien eine neue Zentrale eröffnet. Von dort aus soll das komplette Geschäft auf dem Kontinent gelenkt werden - mit Ausnahme der in Großbritannien stationierten Flugzeuge, heißt es in einer Mitteilung. Ende des Jahres sollen 130 Maschinen bei Easyjet Europe registriert sein.

Im Rahmen des Forschungsprojekts "Smart Air Cargo Trailer" will Fraport unter anderem zusammen mit dem Frauenhofer-Institut die Abläufe innerhalb der Cargo City optimieren. Sendungen würden dort bislang laut Mitteilung oft einzeln transportiert, "intelligente" LKW-Auflieger sollen erst das Signal zum Fahren geben, sobald ein gewisser Ladezustand erreicht ist.

Sendungstransport am Flughafen Frankfurt. Foto: © Fraport

Nach Travelport hat mit Amadeus das zweite Reservierungssystem ein neues Abkommen mit Air France/KLM geschlossen. Reisebüros können dadurch weiterhin Flüge der Airline-Gruppe ohne Aufschlag buchen, wenn sie eine entsprechende Vereinbarung treffen. Air France/KLM hat zum 1. April eine "Distribution Surcharge" in Höhe von elf Euro pro Strecke eingeführt.

Das schreiben die Anderen

Nach der Pleite von Air Berlin haben Airlines Flugzeuge und Crews von Partnern angemietet – zum Unmut der Kunden, denn die sind verwirrt, sieht das "Handelsblatt" (Paywall). Die Manager in der Branche geloben Besserung.

Der Billigflieger Ryanair hält sich nicht an die Regelung zum Nachtflugverbot: Immer wieder landen Maschinen am Flughafen Frankfurt nach 23 Uhr - Tendenz steigend, berichtet die "Frankfurter Rundschau".

© dpa, Thomas Frey Lesen Sie auch: Pilotenrevolte führt bei Ryanair zum Umdenken Hintergrund

Die Regierungsbildung in Italien gestaltet sich auch Wochen nach den Parlamentswahlen als schwierig. Dies belastet den Verkauf der insolventen Alitalia, bemerkt der Schweizer Rundfunk "SRF". Denn die Pleite-Airline verbrennt jeden Tag ohne neue Regierung viel Geld.

Die deutsche Fluggesellschaft Germania setzt ihren Fokus verstärkt auf Firmenkunden und tritt dem Geschäftsreiseverband VDR bei. Vor allem mit ihren Städteverbindungen etabliert sich die Airline als Konkurrenz zu Lufthansa & Co, so "Biztravel".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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