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DWDWDW (21) Gastautor werden

Finde den Fragesteller

Das war die Woche die war: Manchmal muss man im EU-Parlament genau hinschauen, um durchzublicken, weiß unser Kolumnist Andrew Charlton. Da kann ein Spielchen nicht schaden: "Wer hat's gefragt?".

Finde den Fragesteller © Adobe Stock / Motortion

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments können Fragen an die Kommission stellen, schriftlich und per Aushang. Die Mitarbeiter der Kommission haben dann einen Monat Zeit, um zu antworten, ebenfalls schriftlich. All dies ist öffentlich, so wie es im Namen von Transparenz und guter Regierungsführung sein sollte. Nur muss man manchmal genauer hinschauen, um durchzublicken.

DWDWDW ("Das War Die Woche Die War")
8. bis 12. Februar 2021

Die Abgeordneten haben in ihrem Leben und in ihren Wahlkreisen eine Menge zu tun. Dennoch wollen sie von ihren Wählern als ansprechbar für die Themen gesehen werden, die ihren Wahlkreis und ihre Wähler betreffen. Was können Hinterbänkler also tun, um gesehen zu werden? Sie könnten Fragen zu Protokoll geben, die zeigen, dass sie sich redlich bemühen.

Aber man kann nicht erwarten, dass sie sich bis ins Detail mit ihrer gesamten Wählerschaft auskennen. Folglich haben Lobbygruppen gelernt, dass es ein guter Weg ist, einen Abgeordneten zu finden, der ein wenig ratlos ist oder einen unerfüllten Ehrgeiz hat - die Suche ist gar nicht so schwer. Dann kann man ihn mit Material für eine gut platzierte Frage füttern, um Themen auf den Tisch zu bekommen und die zuständige Kommissarin und ihre Mitarbeiter damit zu konfrontieren.

Die Fragen kommen dann von bestimmten MdEP, dieser Teil ist nicht schwer. Aber der eigentliche Spaß ist herauszufinden, wer genau die Daten in den MdEP eingespeist hat, um eine Frage zu generieren. Lasst uns also in dieser Woche eine Runde "Wer hat's gefragt?" spielen.

Ein großer Spaß: Finde den Fragensteller!

Der Montag begann mit der Vorlage einer Antwort von Exekutiv-Vizepräsidentin Vestager auf die Frage von Jörgen Warborn, warum Fluggesellschaften in staatlichen Beihilfen schwimmen, schwedische Flughäfen aber nicht. Warborn kommt aus, Moment… ach ja, es ist Schweden! Also, wer könnte dahinterstecken? Wir werden es wohl nie erfahren… Scherz, das war einfach. Nächste Runde.

Von: Andrew Charlton Jetzt Gastautor werden

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