airliners.de Logo
DWDWDW (18) Gastautor werden

Prügelknabe Luftfahrt

Das war die Woche die war: Es ist Mode geworden, die Luftfahrt zu treten, obwohl sie schon am Boden liegt. Was ist das mit dieser Liebe für die Bahn, fragt sich Andrew Charlton. Sitzen wir nicht alle im selben Boot?

Ein Flugzeug wird zerlegt. © AirTeamImages.com / Yochai

Wir alle wissen, dass die Luftfahrtbranche im Moment eine schwere Zeit durchmacht. Aber jetzt wird sie zum Prügelknaben. Neue Reisebeschränkungen treten in Kraft; der goldene Schein der Hoffnung, dass Impfstoffe eine sofortige Antwort sein würden, hat seinen Glanz verloren; neue Varianten erheben ihre sehr hässlichen Köpfe.

DWDWDW ("Das War Die Woche Die War")
18. bis 22. Januar 2021

Der Luftverkehr liegt am Boden. Hart getroffen von Corona. Gerade wenn man denk, es könnte nicht noch schlimmer kommen, fährt die Eisenbahn vor und bohrt sich mit Hochgeschwindigkeit genau in die Nieren.

Die Eisenbahn… Nicht zufrieden damit, sich zurückzulehnen und sich damit zu brüsten, dass dies offiziell das Jahr des Zuges ist, schaute die Gemeinschaft Europäischer Eisenbahnen am Montag in den leeren Himmel und hatte eine Idee. Das bestehende Emissionshandelssystem ETS für die Luftfahrt sei bei Weitem nicht gut genug.

Im "Interesse der Fairness", so die CER, sollte Europa den EU-ETS/Corsia-Ansatz als toten Fisch betrachten und zu einer vollständigen Kohlenstoffsteuer übergehen. Andernfalls werde der Wettbewerb verzerrt, sagt ausgerechnet ein Transportsektor, der mehr als jeder andere an staatlicher Unterstützung und Subventionen einstreicht.

Jetzt wird alles ausgerollt

Von: Andrew Charlton Jetzt Gastautor werden

Lesen Sie jetzt

Als die Welt bis 2020 noch ein Dorf war

Gastbeitrag Corona verändert die Weltwirtschaft grundlegend. Wird man in zehn Jahren feststellen, dass der Luftverkehr, wie wir ihn bislang kennen, nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems war? Diese "Rückwärts-Prognose" der Frankfurt University of Applied Sciences hat viele interessiert.

Lesen Sie mehr über

Gastbeitrag DWDWDW airliners+ Politik Rahmenbedingungen Corona-Virus Fluggesellschaften Tourismus Bahn