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Drohnenzwischenfälle waren 2019 rückläufig

Während 2018 Zwischenfälle mit Drohnen deutlich stiegen, waren die Zahlen im vergangenen Jahr wieder rückläufig. Besonders betroffen sind die großen Flughäfen in Deutschland. Zu Flughafensperrungen kommt es hingegen selten.

Drohen vor einem anfliegenden Flugzeug © Adobe Stock Nr. 191661440

Im vergangenen Jahr hat es im deutschen Flugverkehr weniger Zwischenfälle mit Drohnen gegeben. Die Deutsche Flugsicherung registrierte 125 Behinderungen, wie aus einer aktuellen Auswertung hervorgeht.

Das waren 33 weniger als im Jahr zuvor. 110 Zwischenfälle und damit 88 Prozent wurden in der Nähe von Flughäfen bemerkt. Mit 28 Drohnensichtungen war erneut Frankfurt als größter deutscher Flughafen am häufigsten betroffen. Es folgen Berlin-Tegel (15), München (15) und Düsseldorf (12 Fälle).

Sperrungen in Frankfurt, Stuttgart und Berlin-Tegel

Als Behinderung wird bereits die Sichtung einer Drohne durch einen Piloten gewertet, der dadurch abgelenkt sein könnte. Zur Sperrung eines Flughafens wie am Samstagabend in Frankfurt kommt es hingegen seltener, wenn Drohnen direkt am Flughafengelände gesichtet und von den Lotsen als Gefahr für den laufenden Betrieb eingeschätzt werden. Laut DFS war das im vergangenen Jahr zweimal in Frankfurt sowie je einmal in Stuttgart und Berlin-Tegel der Fall.

In Deutschland sind Drohnenflüge in der Nähe von Start- und Landebereichen von Flughäfen verboten - es muss mindestens ein Abstand von 1,5 Kilometer gehalten werden. Auch unmittelbar über Menschenmengen, Krankenhäusern, Gefängnissen, Behörden, Bundesstraßen oder Bahnanlagen dürfen keine Drohnen aufsteigen.

Von: br, dpa-AFX

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