Rundschau Drohnen-Crash, Premium-Sitze auf United-Schweiz-Flügen und BER-News

In Duisburg ist eine Drei-Meter-Drohne abgestürzt, United setzt künftig Boeing 767 mit mehr Premium-Sitzen auf Schweiz-Routen ein und am BER wird wieder getestet. Die Rundschau mit den Kurzmeldungen des Tages.

Sitze der Premium-Economy-Class bei United Airlines. © United Airlines

Jeden Abend gibt es auf airliners.de eine kompakte Rundschau mit den Randnotizen des Tages. Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Rundschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

In der Duisburger Innenstadt ist bereits am 20. November eine Drohne der Feuerwehr abgestürzt, die zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie dem NRW-Innenministerium in einem Modellprojekt eingesetzt wurde. Wie ein Sprecher der Stadt Duisburg sagte, wurde die Drohne mit drei Metern Spannweite so stark beschädigt, dass sie zunächst nicht mehr flugfähig ist. Verletzt wurde bei dem Absturz niemand - die Drohne krachte auf das Dach eines Einkaufszentrums nahe des Duisburger Weihnachtsmarktes.

Ab dem 24. Dezember 2019 setzt United auf der Strecke Zürich-New York/Newark eine komplett neu konfigurierte Boeing 767-300ER mit mehr Premium-Sitzen ein, wie die Airline mitteilt. Mit nun insgesamt 46 Business-Plätzen erhöhe United die Kapazität um mehr als 50 Prozent. Darüber hinaus gibt es 22 Sitze der neuen Premium-Plus-Klasse, die erstmals auf Flügen in die Schweiz verfügbar ist, sowie 47 Economy-Plus-Sitze und 52 Economy-Plätze. Eine Maschine des gleichen Typs wird ab dem 6. März 2020 auch auf der Strecke Genf-New York/Newark und ab dem 29. März 2020 zwischen Zürich und Chicago eingesetzt.

Mehrere hundert leere Koffer wurden in die Haupthalle des BER gebracht, um die Gepäckförderanlage zu prüfen, wie ein Unternehmenssprecher am Montag im Terminal erklärte. Er bekräftigte, dass an diesem Freitag ein Inbetriebnahmetermin verkündet werden soll. Geplant ist, den drittgrößten deutschen Flughafen im Oktober 2020 zu eröffnen - mit dann neun Jahren Verspätung. Das Projekt BER hatte immer wieder durch Baumängel und Fehlplanung Aufsehen erregt. Ein Beispiel dafür wurde in den vergangenen Wochen beseitigt: Zwei zu kurze Rolltreppen sind durch passende ersetzt. Wer künftig vom unterirdischen Bahnhof auf den Vorplatz fährt, muss nicht noch für das letzte Stück Treppenstufen steigen. Beendet werden nach Unternehmensangaben die Besuchertouren über eine der bekanntesten deutschen Baustellen. Wenige Tage vor Weihnachten wird die letzte zahlende Gruppe über das Gelände geführt.

Die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Sigrid Nikutta, hat sich im Interview mit der "Berliner Morgenpost" für einen Ausbau der Linie U7 bis zum BER ausgesprochen. Für die Strecke werde eine Machbarkeitsstudie angefertigt. Orte in der Stadt müssten mit mehreren Verkehrsmitteln erreicht werden können, so Nikutta. Bislang hat der BER eine Bahn- und eine S-Bahn-Anbindung.

Bei einem Volksbegehren in Genf hat sich eine Mehrheit von rund 56 Prozent für eine Ausweitung der demokratischen Kontrolle über den Flughafen ausgesprochen, berichtet "bote.ch". Laut Volksbegehren soll der Staat bei der Luftverkehrspolitik die wirtschaftlichen Interessen, die Umwelt und die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner gleichberechtigt berücksichtigen. Die Flughafendirektion solle dafür regelmäßig über mittel- und langfristige Ziele Bericht erstatten.

Im Oktober hat der Flughafen Memmingen 168.000 Passagiere gezählt, was einem Plus von knapp 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Das teilt der Airport mit. Auf das Jahr gerechnet liegt der Zuwachs nun bei gut 18 Prozent. Foto: © Allgäu Airport, Stefan Gruber

Die ersten acht von zwölf Vorfeld-Bussen sind in Hamburg angekommen. Wie die "Bild" berichtet, seien die Busse vom Typ "Cobus 3000" auf einem Parkplatz auf dem Airport-Gelände gesichtet worden. Alte Busse sollen im Gegenzug ausgemustert werden.

Alitalia soll weitere 400 Millionen Euro Kredit von der italienischen Regierung bekommen, berichtet das "Handelsblatt". Wegen der wiederholten staatlichen Hilfen könne Italien jedoch Ärger mit der Europäischen Kommission ins Haus stehen.

Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) hat gemeinsam mit der Global Business Travel Association (GBTA) ein neues CO2-Kompensationsprojekt namens "Meilen zu Bäumen" vorgestellt. Laut VDR-Mitteilung können Unternehmen damit geschäftlich erworbene Bonusmeilen für Nachhaltigkeitsprojekte spenden, die von den Fluggesellschaften zu diesem Zweck bereitgestellt werden. Diese Kompensation könnten Unternehmen dann in ihren Nachhaltigkeitsberichten aufführen. Statusmeilen sollen weiterhin direkt an die Reisenden gehen. Unternehmen und Airlines seien aufgerufen, sich an der Initiative zu beteiligen. Das Konzept befinde sich noch im Projektstatus, so der VDR.

Von: airliners.de

Lesen Sie jetzt
Themen
Kurz & kompakt