Dresden setzt Umweltstudie mit Bienen fort

Am Flughafen Dresden werden auch in diesem Jahr Bienen zum Biomonitoring eingesetzt. Das Projekt soll Aufschluss über die Schadstoffbelastung am Flughafen geben.

Bienenmonitoring © Hamburg Airport / Michael Penner

Am Flughafen Dresden sind in diesem Jahr erneut Honigbienen als Umweltdetektive im Einsatz. Das sogenannte Biomonitoring mit den Insekten gebe es nunmehr bereits im sechsten Jahr, sagte eine Flughafensprecherin am Mittwoch in Dresden. Die Fortsetzung sei wichtig, um überprüfen zu können, "inwieweit sich ein Zusammenhang zwischen der Entwicklung im Flugverkehrsaufkommen und Änderungen in der Schadstoffbelastung nachweisen lässt".

Die Bienen eigneten sich dafür besonders, weil sie direkt über Wasser, Luft, Pollen und Nektar auch mögliche Schadstoffe aufnehmen und in ihren Stock tragen würden, hieß es. Die beiden jährlichen Honigernten würden auf Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe, Benzole und Xylole untersucht. Die bisherigen Messergebnisse lagen nach Flughafenangaben stets unter den zulässigen Grenzwerten.

Von: dapd

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