Rundschau Die steile Verkaufskurve der A220 und Easyjets Ryanair-Abwerbung

Das A220-Programm profitiert von Airbus Verkaufsmacht, mittlerweile kann sich der Auftragsbestand sehen lassen. Derweil hat sich Easyjet einen hochgehandelten Ryanair-Manager geangelt. Unsere Tagesübersicht mit Kurzmitteilungen und Presseschau.

Guillaume Faury vor einem Airbus A220-300 Modell. © dpa / Fred Scheiber

Die Randnotizen des Tages

Nach einem Jahr hat Airbus bereits halb so viele Flugzeuge des Typs A220 verkauft wie Bombardier in einem Jahrzehnt. Seitdem Airbus das C-Series-Programm übernommen hatte, konnten 201 A220 verkauft werden.

Peter Bellew wird neuer Chief Operations Officer bei Easyjet, wie die Airline mitteilt. Derzeit ist er noch in gleicher Position bei Ryanair tätig. Als Vorstandsmitglied wird er CEO Johan Lundgren berichten.

Wegen eines Bombenalarms ist auf dem Flughafen Belgrad ein Lufthansa-Flugzeug evakuiert worden. 130 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder von Flug LH 1411 wurden kurz vor dem Start in Sicherheit gebracht, berichteten serbische Medien. Der Alarm stellte sich später als falsch heraus.

Für die Entschädigung der Angehörigen nach den beiden 737-Max-Abstürzen betraut Boeing den bekannten US-Anwalt Kenneth Feinberg und seine Partnerin. Die Hälfte des 100-Millionen-Dollar-Hilfsfonds soll in Kürze verteilt werden.

Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines hat Flüge der mit einem Startverbot belegten Boeing-Jets vom Typ 737 Max bis Anfang November gestrichen. Deshalb entfielen täglich rund 180 Flüge, teilte der Billiganbieter mit.

Der Flughafen Friedrichshafen verzeichnet für das Jahr 2018 ein Wachstum der Passagierzahlen um 4,6 Prozent auf circa 541.000. Der Jahresertrag des Airports verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf rund 1,2 Millionen Euro.

Das schreiben die Anderen

Die Europäische Luftfahrtbehörde Easa warnt Betreiber des A321 Neo vor eventuellen Überzieh-Problemen. Ein extremer Anstellwinkel hatte Boeing 737 Max zum Absturz gebracht. Airbus analysiert derzeit das Problem, schreibt Simple Flying.

Vorfälle mit Eisansatz an den Angle-of-Attack-Sensoren von 757 und 767 haben die FAA dazu veranlasst, eine Regelung in Bezug auf die Wartung der Modelle vorzuschlagen. Wird sie akzeptiert, müssen Betreiber die Sensoren inspizieren und eventuell austauschen, schreibt Simple Flying.

Die europäische und die amerikanische Flugaufsichtsbehörden Easa und FAA haben Lufttüchtigkeitsanweisungen für die Boeing 757 erlassen. Betreiber müssen innerhalb von 1760 Flugstunden oder etwa sechs Monaten die Querruder-Aktuatoren überprüfen, schreibt "Simple Flying".

Die Auslieferung eines A320 an Wizz Air verspätet sich um einen Monat auf den 20. August. Die Airline nimmt daher einige leichte Anpassungen vor und kürzt unter anderem auch Strecken nach Hamburg und München, schreibt ATW Online.

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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