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Gewerkschaften beobachten Ryanair-Entscheidung genau

Irische Piloten streiken dreimal, Ryanair beschließt, sechs Flugzeuge zu verlegen: In die Tarifverhandlungen beim Billigflieger kommt rauer Wind. Deutsche Gewerkschaften sind nicht beunruhigt.

Piloten der Fluggesellschaft Ryanair streiken vor dem Firmensitz des Unternehmens. © dpa / Niall Carson

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) macht sich angesichts der jüngsten Repressalien von Ryanair nach den Streiks in Irland keine Sorgen. "Wir halten nach wie vor daran fest, dass es die richtige Entscheidung war, unsere Mitglieder über mögliche Streiks abstimmen zu lassen", sagte ein Sprecher zu airliners.de. Noch bis Mitte kommender Woche sind diese in einer Urabstimmung aufgerufen, über gegebenenfalls unbefristete Streiks beim Billigflieger zu richten.

In Irland haben die Piloten schon gestreikt - an drei Tagen innerhalb von zwei Wochen - und nun bekommen sie offenbar die Quittung: Unter Verweis unter anderem auf den rückläufigen Effekt auf die Vorausbuchungen, die die Ausstände gehabt hätten, kündigt Ryanair für den Winter an, aus Dublin Flugzeuge abzuziehen.

Von: cs

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