Rundschau Der Kampf um die Generation Z und die Verteidigungsschlacht bei Lufthansa

Nach den Millenials ist es jetzt die Generation Z, um die sich Marketing-Abteilungen der Airlines reißen. Derweil will die Lufthansa ihre Heimatmärkte unbedingt verteidigen. Unsere Übersicht der täglichen Kurzmitteilungen und der Presseschau.

"VR-Spielerarkade" am Flughafen München: Die Generation Z ist schwer fürs Fliegen zu begeistern. Flughafen München / Yorck Dertinger

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das Schreiben die Anderen

Die unter 21-jährigen, die so genannte Generation Z, ist die schwierigste Kundengruppe für Airlines. Wie die Fluggesellschaften an sie herangehen und welche Marketingstrategien sie wählen, beschreibt die "Wirtschaftswoche".

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sieht seine Fluggesellschaften starkem Preisdruck ausgesetzt. Es gebe Überkapazitäten in Europa, die Konzern-Airlines würden ihre Heimmärkte allerdings um jeden Preis verteidigen, so Spohr im Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung".

© dpa, Jens Wolf Lesen Sie auch: DLR will Flughafen Magdeburg-Cochstedt kaufen

In der Schweiz soll es als Konkurrenz zum Luftverkehr bald wieder Nachtzüge geben. Das neue Angebot komme wegen gestiegenem Bedarf und solle zusammen mit der Österreichischen Bahn realisiert werden, die Nachtzüge von der Deutschen Bahn übernommen hatte, berichtet der Rundfunk "SRF".

Das schweizerische Rüstungsunternehmen Ruag will sein Flugzeugprogramm Dornier Do-228 verkaufen. Die Ruag soll privatisiert werden und will deshalb das Programm, das sich schlecht verkauft und defizitär ist, loswerden, berichtet die "Handelszeitung".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Die Randnotizen des Tages

Die Unions-Fraktionschefs von Bund und Ländern wollen eine Aufhebung der Steuerbefreiung von Flugbenzin prüfen. Das geht aus einem gemeinsamen Papier zur Klimapolitik hervor. Man wolle eine stärkere Sensibilisierung der Fluggäste für die ökologischen Auswirkungen von Flugreisen erreichen.

Eurowings ist Anfang des Monats in München vom Terminal 2 in den Bereich A des Terminal 1 umgezogen. In den ersten drei Tagen seien bereits über 20.000 Fluggäste an den neuen Eurowings-Gates abgefertigt worden, teilte der Flughafen mit. Eurowings ist damit in München nicht mehr im selben Terminal wie die Mutter Lufthansa.

Die Leisure Cargo, ehemalige Tochtergesellschaft der Air Berlin, hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das ließ Sanierungsgeschäftsführer Tillmann Peeters mitteilen. Der Geschäftsbetrieb solle fortgeführt werden.

Walter Böhnke scheidet am 30. Juni aus der WDL-Geschäftsführung aus und wird Beiratsvorsitzender des Mutterunternehmens Zeitfracht. In der neuen Funktion solle er dem Unternehmen beratend zur Seite stehen, teilte Zeitfracht mit.

© Copyright

Robert Heusmann übernimmt zum 1. Juli die Leitung des Netzwerk-Managements von Austrian. Wie die Airline mitteilte, ist er in der neuen Position für das Kontinentalstreckennetz mit über hundert Strecken verantwortlich. Die aktuelle Netzchefin Alexandra Goldschmidt wechselt nach München zur Lufthansa.

Die Turboprops vom Typ Dash-8 werden nun offiziell von der "De Havilland Aircraft of Canada Ltd." vertrieben. Wie die Firma im Besitz der Longview Aviation Capital mitteilte, werden die Flugzeuge als "Dash 8-400" bezeichnet. Bombardier hatte das Programm in den 1990er Jahren gekauft und als Q-400 vermarktet. Im November 2018 hatte Bombardier das Programm an den heutigen Besitzer verkauft.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat der Bahn strengere Klimavorgaben gemacht. Der CSU-Politiker sagte, er habe die Führung des Unternehmens aufgefordert, zügig ein Konzept vorzulegen, "wie wir zwölf Jahre früher als bisher geplant auf 100 Prozent Ökostrom umstellen - nämlich ab 2038 statt 2050".

© Alltours, Lesen Sie auch: Reiseveranstalter Alltours leidet unter Germania-Pleite

Die Zahl der Nachtflugbewegungen am Düsseldorfer Flughafen ist im siebten Monat in Folge und trotz eines um 14 Prozent gestiegenen Verkehrsaufkommens deutlich zurückgegangen, wie der Airport mitteilt. Die Zahl der nächtlichen Flüge zwischen 1. November 2018 bis 31. Mai 2019 sei im Vorjahresvergleich um 46 Prozent auf 530 gesunken.

Von: airliners.de

Lesen Sie jetzt
Themen
Kurz & kompakt