Rundschau Der FAA-Maulkorb zur 737 Max und des Kranichs teurere Sitzplätze

Die Lufthansa verlangt für Wunschsitzplätze künftig mehr Geld. Und dass so wenig Details zum Software-Update für die 737 Max bekannt sind, ist beabsichtigt. Unsere Übersicht mit Kurzmitteilungen und Presseschau.

Lufthansas Standardsitz: Wer so einen reservieren will, muss bald zwei Euro mehr hinlegen. © Lufthansa

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Die Lufthansa erhöht für die Netzwerk-Airlines Lufthansa Passage, Austrian Airlines und Swiss die Gebühren für die Reservierung von Standardsitzen um zwei Euro, wie das Fachportal "Touristik Aktuell" berichtet. Die Preiserhöhung ist ab 23. Juli gültig ist und betrifft Flüge innerhalb Europas und kürzere Interkont-Verbindungen.

Die FAA hat von Vertretern ausländischer Luftsicherheitsbehörden verlangt, eine Geheimhaltungsvereinbarung zu Gesprächen über die Software-Updates der Boeing 737 Max zu unterschreiben, berichtet "finanzen.net". Die Behörde wolle verhindern, dass Einzelheiten vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangen.

Jeder fünfte Flug von Ryanair ist im Juni zu spät gelandet. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, war der Hauptgrund dafür aus Sicht von Ryanair der Personalmangel in der Flugsicherung. Mehr als 9000 beziehungsweise zwölf Prozent der 78.000 Flüge im Juni kamen deshalb mehr als eine Viertelstunde zu spät an.

Der Flughafen Münster/Osnabrück hat für das erste Halbjahr, trotz der Germania-Pleite eine positive Bilanz gezogen. Laut Mitteilung habe der Flughafen mit knapp 400.000 Passagieren knapp 1,7 Prozent mehr Reisende abgefertigt, als vor einem Jahr. Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Betreiber mit rückläufigen Passagierzahlen.

Die Zahl der Passagiere auf dem Flughafen Rostock-Laage ist massiv zurückgegangen. Wie der Flughafen am Mittwoch berichtete, sank die Zahl der Fluggäste im ersten Halbjahr um 62,5 Prozent auf 48 491. Die Zahl der Flüge ging um 13,1 Prozent auf 6655 zurück. Hintergrund des Einbruchs sind laut Flughafen die Insolvenzen der Airlines Flybmi und der Berliner Germania.

Lauda Motion hat ihre Businessjet-Sparte an die Schweizer Sparfell Aviation Group verkauft. Das bestätigte Lauda Motion Executive auf Anfrage von airliners.de. Die rund 60 Angestellten werden von den neuen Eigentümern übernommen.

Austrian Airlines hat ihr Bordmagazin nach 25 Jahren umbenannt und dem neuen Design der Airline angepasst. Statt "Skylines" heißt das Magazin nun "Austrian Magazine", berichtet "AviationNetOnline". Das Bordmagazin hat eine Auflage von run 100.000 Exemplaren und erscheint sechsmal jährlich. Foto: © Austrian Airlines

Das schreiben die Anderen

Die österreichische Gewerkschaft Vida denkt laut über einen Generalstreik in Wien nach. Die Gewerkschaft positioniert sich gegen die "Ausbeutungen des Airline-Personals" und fordert die Einführung eines Branchenkollektivvertrag, berichtet "Der Standard" aus Wien.

Mindestens acht der Unterstützer, die Youtuber Rezo in einem Video zum Klimawandel zu Wort kommen lässt, fliegen selbst trotz eigener Forderungen, den Kurs in der Klimapolitik so schnell wie möglich zu ändern, ziemlich viel. Das berichtet die "FAZ".

In einem Podcast hat der Hamburger Flughafenchef Michael Eggenschwiler über aktuelle und künftige Themen und Herausforderungen für den Airport gesprochen. Von Nachtflugverboten bis zu einer New-York-Verbindung für die Hansestadt, aufgeschrieben vom "Hamburger Abendblatt".

Weil die Abkürzung sieben Minuten Zeitgewinn verspricht, verkehrt eine Buslinie (X910) nun über den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. Dort gibt es eine Ampel für den Fall, dass Flugzeuge landen oder starten, berichtet die "Süddeutsche".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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