airliners.de Logo
Ein Vorfeld-Mitarbeiter lädt am Flughafen Frankfurt Koffer in eine Lufthansa-Maschine. © dpa / Boris Roessler

Das Electronic Baggage Tag, kurz EBT, wird bald ohne interne Energieversorgung funktionieren können. Im Januar 2020 plant die Iata dazu ein wichtiges Branchentreffen, wie airliners.de auf dem Euro IT Summit der Sita erfahren hat.

Die batterielose Variante hat entscheidende Vorteile gegenüber den bisherigen batteriebetriebenen Systemen. So ist ein EBT damit so lange nutzbar, wie die Komponenten funktionieren. Die Energieversorgung selbst wird über NFC (13,56 MHz) geschehen, sprich ein Smartphone induziert die notwendige Energie, um das Display zu verändern. In der Regel dürfte das absehbar ein schwarz-weißes E-Paper-Display sein.

Der übliche Funktionsumfang des EBT bleibt erhalten, sprich es wird ein Barcode angezeigt, wie auch bei der Papiervariante, und das EBT sendet per RFID auf dem 900-MHz-Band eine Transponder ID aus. Programmiert wird das EBT per Bluetooth LE alias Bluetooth Smart (2,4 GHz).

Wann die ersten Produkte diesbezüglich auf den Markt kommen ist noch nicht bekannt. Schließlich müssen die Ergebnisse des Iata-Treffens erst einmal umgesetzt werden.

© , Andreas Sebayang Lesen Sie auch: Digitale Gepäckanhänger und Lufthansa passen nicht zueinander Digital Passenger (31)

EBT-Systeme gibt es viele. Hersteller Rimowa versuchte es etwa zusammen mit Lufthansa und Eva Air, bis sich der Kofferhersteller entschied, das Thema lieber totzuschweigen. Andere Partner sprangen ab. Es gibt aber Nachfolger. So hat Bagtag zusammen mit der Lufthansa und China Southern ein System in den Umlauf gebracht. Dieses Mal mit einer Transponder ID, die per RFID ausgestrahlt wird. Auch das Viewtag-System, dass British Airways seit einigen Monaten nutzt, gehört zu den Nachfolgern.

Problematisch an den Systemen ist allerdings die integrierte, nicht entnehmbare Batterie. Diese lässt zwar hunderte Flüge zu, doch wie auch airliners.de erfahren musste, sind Sicherheitskontrollen mit der kleinen Zelle problematisch. So hat das Kontrollpersonal zum Teil Schwierigkeiten zu erkennen, ob die Energieversorgung erlaubt ist, was sie natürlich ist, schließlich verkaufen Unternehmen wie Lufthansa oder British Airways diese Lösungen.

Interessante Einträge aus dem airliners.de-Firmenfinder

Hochschule Worms

Wissen, worauf es ankommt!

Zum Firmenprofil

AviationPower Group

Für jede Flugroute die passenden Jobs.

Zum Firmenprofil

The Hong Kong Polytechnic University

With 80 years of proud tradition, PolyU is a world-class research university, ranking among the world’s top 100 institutions.

Zum Firmenprofil

Naske Rechtsanwälte

Spezialisten im Luftrecht

Zum Firmenprofil

Flight Consulting Group

Dispatch, Trip Support and Ground Handling

Zum Firmenprofil

Lufthansa Technical Training GmbH

Von Experten - Für Experten.

Zum Firmenprofil

RBF-Originals.de

Ihr Spezialist für "Remove Before Flight"-Anhänger

Zum Firmenprofil

Flughafen Memmingen GmbH

Bayerns drittgrößter Verkehrsflughafen

Zum Firmenprofil

MTU Aero Engines AG

Thinking ahead - the future of aviation now

Zum Firmenprofil