Rundschau Das schleichende Ende der Germanwings und das schnelle Ende von Zeitungen bei Brussels

Bei Germanwings geht der Abbau weiter, im kommenden Jahr soll die Hälfte der Flotte nicht mehr für die Marke fliegen. Und bei Brussels Airlines wird der Wegfall von Zeitungen an Bord mit Klimaschutz begründet. Unsere Rundschau mit den Kurzmeldungen des Tages.

Ein Airbus A319 der Germanwings landet auf dem Flughafen Köln-Bonn. © dpa / Oliver Berg

Jeden Abend gibt es auf airliners.de eine kompakte Rundschau mit den Randnotizen des Tages. Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Rundschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Germanwings reduziert ihre Flotte zum kommenden Jahr um mehr als die Hälfte, berichtet "AviationNetOnline" unter Berufung auf Kreise der Konzernmutter. Außerdem sollten ab Januar bis zu acht Flugzeuge für die Lufthansa unterwegs sein.

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines bietet ihren Passagieren künftig keine gedruckten Zeitungen mehr an Bord ihrer Flugzeuge, teilt die Airline mit. Stattdessen werde es digitale Ausgaben geben. Brussels vermeide damit 35 Tonnen CO2 pro Jahr, weil 115 Tonnen weniger Gewicht transportiert würden.

Bei Flugzeugherstellern wie Airbus ist er als einer der schwierigsten Kunden gefürchtet, bei Luftfahrtmanagern aber für seine Leistungen respektiert: Akbar al Baker ist langjähriger Chef von Qatar Airways und hat die Airline groß gemacht. Die "Wirtschaftswoche" porträtiert das Unternehmen und seinen Boss.

Airbus hat vom indischen Billigflieger IndiGo einen Auftrag über 300 Flugzeuge der A320-Neo-Familie erhalten. Der Auftrag hat nach Listenpreisen einen Gesamtwert von rund 30 Milliarden Euro. Weiterlesen Foto: © Airbus 2012

Lufthansa nutzt künftig künstliche Intelligenz des Technologieriesen IBM, um Mitarbeiter über das so genannte Service Help Center zu unterstützen. Der Konzern will seinen Mitarbeitern die richtigen Infos zur richtigen Zeit zur Verfügung stellen und damit die Servicequalität verbessern.

Der Hamburg Airport erweitert in Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften ab Dezember für 1,2 Millionen Euro den Anwohner-Schallschutz, teilt das Unternehmen mit. Mit dem Programm würden Lärmschutzmaßnahmen für Häuser im Umkreis von 1300 Metern um das Startbahnkreuz finanziert.

Die Hahn Air Gruppe hat eine Tochterfirma mit dem Namen "Hahn Air Technologies" gegründet, teilt das Unternehmen mit. Die neue Tochter richte sich an Fluggesellschaften, die ihren indirekten Vertrieb auf- und ausbauen möchten. Außerdem fungiere das Unternehmen als Innovations-Zentrum und Think Tank für neue Technologien.

Icelandair hat die Boeing 737 Max bis Ende Februar kommenden Jahres aus ihren Flugplänen gestrichen, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Im Sommer hatte die Airline die Lücken mit fünf Flugzeugen im Wet Lease überbrückt, zu Plänen für den Winter machte Icelandair keine Angaben.

Am Flugplatz Bamberg soll ab dem Frühjahr 2020 Instrumentenflugbetrieb möglich sein, berichtet der "BR". Die Einrichtung werde laut bayerischem Verkehrsministerium mit zwei Millionen Euro gefördert. Die Stadt und regionale Unternehmen, die den Platz geschäftlich nutzen, hatten sich zwecks besserer Planbarkeit der Flugverbindungen für die Ertüchtigung eingesetzt.

Von: airliners.de

Lesen Sie jetzt
Themen
Kurz & kompakt