Personal & Karriere Corona kostet Stellen, kurioser Wechsel in Düsseldorf, Walsh macht weiter

Das wöchentliche airliners.de-Personalmanagement-Briefing. Dieses Mal unter anderem mit: zahlreichen coronabedingten Stellenstreichungen, einem kuriosen Firmenwechsel in Düsseldorf und IAG-Chef Walsh geht in die Verlängerung.

Mitarbeiter von Austrian Airlines. © Austrian Airlines

Jour fixe auf airliners.de: Immer sonntags präsentieren wir die wichtigsten Meldungen der Woche aus den Bereichen Human Resources, Beruf und Karriere. Alle aktuellen Themen-Briefings finden Sie immer auf unserer Übersichtsseite.

Corona-Pandemie kostet Stellen

Austrian Airlines plant offenbar, bis 2023 rund 1100 ihrer 7000 Mitarbeiter zu entlassen. Zudem sollen die Gehälter in diesem Zeitraum um 13 Prozent gekürzt werden, berichtet "Investing.com". Konzernmutter Lufthansa und die österreichische Regierung konnten sich bisher nicht auf Hilfszahlungen für die größte Airline Österreichs einigen.

© Copyright

Peter Lange, bisher Chef der Kötter Aviation Security, wechselt zum Deutschen Schutz- und Wachdienst (DSW). Der DSW übernimmt am 1. Juni die Fluggastkontrollen am größten NRW-Airport von Kötter. Lange übernehme neben Nicole Oppermann die Geschäftsführung der Sparte Luftsicherheit, teilte die DSW-Mutter Piepenbrock mit.

Swiss muss im Zuge der Corona-Krise ihre Kostenbasis um 15 bis 20 Prozent senken. Laut einem Bericht der "Sonntagszeitung" sind dadurch circa 1500 der rund 9500 Stellen bei der Airline gefährdet. Damit droht jeder fünfte Job wegzufallen.

Triebwerkshersteller Rolls-Royce hat angekündigt, aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die zivile Luftfahrt Stellen abbauen zu müssen. Laut Mitteilung sollen 8000 Jobs wegfallen. Die Hersteller haben die Produktion von Flugzeugen gedrosselt.

Der US-Industriekonzern General Electric (GE) streicht wegen der Auftragsflaute in der Corona-Krise massiv Stellen in seiner Luftfahrtsparte: Mehr als 10.000 weitere Jobs würden wegfallen, teilte GE am Montag mit. Im März hatte der Konzern bereits 2600 Stellen in der Sparte gestrichen - insgesamt wird die Belegschaft der Sparte, die unter anderem Triebwerke für Flugzeuge herstellt, damit um 25 Prozent reduziert.

© Copyright

IAG-Konzernchef Willie Walsh will bis September die Geschicke des Luftfahrtkonzerns lenken, um das Unternehmen durch die Coronavirus-Krise zu steuern, berichtet "Reuters". Ursprünglich wollte Walsh Ende März in den Ruhestand gehen.

Von: airliners.de

Lesen Sie jetzt

Lesen Sie mehr über

Personal Beruf & Karriere Briefing