Personal & Karriere Corona-Lohnausgleich, Corona-Restrukturierungen, Corona-Mitarbeitertests

Das wöchentliche airliners.de-Personalmanagement-Briefing. Dieses Mal vor allem mit den verschiedenen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Personal zahlreicher Fluggesellschaften.

Checkin während Corona bei Emirates. © Emirates

Jour fixe auf airliners.de: Immer sonntags präsentieren wir die wichtigsten Meldungen der Woche aus den Bereichen Human Resources, Beruf und Karriere. Alle aktuellen Themen-Briefings finden Sie immer auf unserer Übersichtsseite.

Lufthansa erwartet "dieser Tage" ein mit der Politik abgestimmtes Finanzierungskonzept und stimmt die Belegschaft auf "schmerzhafte Restrukturierungen" ein. Arbeitnehmervertreter warnten vor einer Insolvenz oder einem Schutzschirmverfahren. Weiterlesen

Swiss gleicht ab Juli den Lohn ihrer Angestellten in Kurzarbeit nicht mehr auf das gewohnte Lohnniveau aus, bestätigte eine Sprecherin eine entsprechende Meldung der "Handelszeitung". Ab Juli sollen die in der Schweiz Angestellten in Kurzarbeit nur noch die normale Kurzarbeitsentschädigung von 80 Prozent des Lohns erhalten.

Bis 2024 will Austrian Airlines 300 Millionen Euro Personalkosten einsparen, um wieder in die Spur zu kommen. Jetzt haben die Beschäftigten umfangreichen Lohnkürzungen nach dem Ende der Kurzarbeitsregelungen zugestimmt. Weiterlesen

Zuletzt wollte Lauda, dass die österreichische Regierung die Gewerkschaft Vida zwingt, einen neuen Tarifvertrag zu unterschreiben. Dazu kam es nicht, jetzt will die Airline die wichtigste Basis schließen und vermutet, dass man Opfer eines abgekarteten Spiels geworden ist. Weiterlesen

Der österreichische Zulieferer FACC steht offenbar vor einem massiven Stellenabbau, heißt es in einem Artikel der "Oberösterreichischen Nachrichten". Demnach soll Firmenchef Robert Machtlinger davon gesprochen haben, dass im Worst-Case-Szenario das Unternehmen am Standort in Ried bis zu 700 Mitarbeiter abbauen müsste. FACC hatte in der Vergangenheit coronabedingt bereits die Produktion halbiert.

Rolls-Royce hat wegen wegbrechender Aufträge aus der Luftfahrtindustrie einen harten Stellenabbau angekündigt. Von den 52.000 Jobs weltweit im Unternehmen müssten "mindestens" 9000 gestrichen werden, teilte der Triebwerkshersteller mit. Der Konzern kündigte an, er wolle auch in anderen Bereichen Kosten sparen.

© Daniel Reinhardt

Ulf Weber wird zum 1. Juli neuer Geschäftsführer von "Hamburg Aviation". Mit Weber habe man einen in höchstem Maße erfahrener Luftfahrtmanager für die Position gewinnen können, teilte der Luftfahrtcluster mit. Der 52-jährige habe bereits 2001 zum Gründungsteam der Swiss International Air Lines gezählt und war viele Jahre CEO der Frachtfluggesellschaft Aero Logic.

Der Flughafen Rostock-Laage soll nach dem Willen von Geschäftsführerin Dörthe Hausmann eine Vorreiterrolle beim künftigen "pandemiefreien Reisen" spielen. Alle Flughafen-Mitarbeiter sollen wöchentlich auf das Coronavirus getestet werden. Weiterlesen

Zur Erfüllung sämtlicher Ansprüche aus dem diesjährigen Mitarbeiterbeteiligungsprogramm kauft Fraport bis zu 100.000 eigene Aktien zurück. Der Gesamtkaufpreis betrage knapp drei Millionen Euro, wie der Flughafenbetreiber mitteilte.

© dpa, Richard Wainwright/AAP Lesen Sie auch: Auch für Personal: EU empfiehlt Schutzmasken bei Flugreisen

Nicht nur der Luftverkehr, auch die Deutschen Bahn verliert wegen Corona Milliarden. Die Gewerkschaft EVG und der Umweltverband BUND haben nun vor einem Stellenabbau bei dem bundeseigenen Unternehmen gewarnt. Weiterlesen

Dreieinhalb Monate nach dem Brexit hat das britische Unterhaus das Gesetz zur Beendigung der Freizügigkeit für europäische Arbeitskräfte verabschiedet. Es muss nun noch das Oberhaus passieren. Weiterlesen

Die stolze A380-Flotte zu füllen, dürfte für Emirates im Nachgang der Corona-Krise schwierig werden. Auch das Hub-Konzept insgesamt dürfte stärker unter Druck geraten. Jetzt sollen ein Drittel der Arbeitsplätze zur Disposition stehen. Weiterlesen

Air Canada muss drastisch sparen, um die Corona-Krise zu überstehen. Nachdem zuvor 16.000 Mitarbeiter entlassen und auf politischen Druck hin kurze Zeit später wieder einstellte, ist nun der Rauswurf von mindestens 19.000 geplant. Weiterlesen

Von: airliners.de

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