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Corona-Krise belastet General Electric

Die Corona-Pandemie hat dem Mischkonzern General Electric (GE) 2020 schwer zu schaffen gemacht. Der generelle Blick noch vorn ist positiv, nur bei der Luftfahrt-Sparte ist der Konzern vorsichtig.

Das Logo von General Electric. © dpa / Richard Drew

Die Corona-Krise belastet General Electric. Vor allem der Einbruch im Luftfahrtgeschäft sorgte für einen Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses im Industriegeschäft um 70 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Umsatz sank um 16 Prozent auf 79,6 Milliarden Dollar. Unter dem Strich profitierte der Konzern dagegen von dem Verkauf von Biopharma und erzielte einen Nettogewinn von 5,2 Milliarden Dollar. Im Vorjahr war noch ein Verlust von 5,4 Milliarden Dollar aufgelaufen.

Positiver Blick in die Zukunft

2021 soll sich die Marge sowie der Umsatz im Industriegeschäft wieder verbessern. Die Erlöse im Industriegeschäft sollen aus eigener Kraft im niedrigen einstelligen Prozentbereich zulegen, erklärte GE. Im Vorjahr waren sie um 13 Prozent gesunken. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll 0,15 bis 0,25 Dollar betragen, nach 0,01 Dollar im Vorjahr.

Dabei erwartet der Konzern eine bessere operative Entwicklung im klassischen Energiegeschäft sowie bei erneuerbaren Energien. Das Medizintechnikgeschäft sollte sich anhaltend gut entwickeln. Auch bei der Finanzsparte erwartet GE bessere Ergebnisse.

Bei der Luftfahrtsparte zeigte sich der Konzern hingegen vorsichtig. Hier hänge die Entwicklung von der Erholung des Umfelds ab. So geht GE zunächst von unveränderten bis steigenden Umsätzen aus.

Von: br, dpa-AFX

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