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Corona-Einreisekontrollen auf Flughäfen im Fokus bayerischer Behörden

Der Import von Corona-Infektionen soll unbedingt verhindert werden. In Bayern läuft eine Kontrolloffensive. Viele versuchen trotz Pflicht ohne Corona-Test einzureisen.

Beamte der Bundespolizei patpatrouillieren im Terminal 2 am Flughafen in München. © dpa / Matthias Balk

Die Bayerische Grenzpolizei und die Bundespolizei haben seit dem 27. Dezember mehr als 48.000 Reiserückkehrer kontrolliert. Knapp 7000 hätten keinen gültigen Corona-Testnachweis vorweisen können, obwohl sie der Testpflicht unterlagen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag am Flughafen Nürnberg.

Herrmann machte dort auf die verstärkten Corona-Kontrollen vor allem zum Ende der Weihnachtsferien aufmerksam, etwa durch Schleierfahndung in Grenznähe, insbesondere aber auch bei Fluggästen, die sich an den Airports in Nürnberg, Memmingen und München auf Corona testen lassen können.

"Der Kontrollschwerpunkt ist unbedingt notwendig, um den Import von Corona-Infektionen bestmöglich zu verhindern. Gerade die Berichte über noch ansteckendere Virusmutationen sind höchst besorgniserregend", sagte der Minister.

Nach derzeitiger Regelung reiche es zwar aus, innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise aus einem Risikogebiet einen negativen Coronatest vorzuweisen. Trotzdem rate er dazu, sich bereits vor der Ankunft in Deutschland testen zu lassen. "Damit schützen Sie gerade auch ihr Umfeld vor dem hochgefährlichen Virus", riet Herrmann. Zudem müsse die Digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. "Für Unbelehrbare drohen empfindliche Bußgelder."

Von: dk, dpa

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