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Hintergrund Condor trifft in Zürich auf etablierte Konkurrenz

Mit dem Schritt in die Schweiz wird sich Condor auf allen angekündigten Strecken ab Zürich mit Edelweiss Air messen müssen. Die verfügt über einen Trumpf, der Standort ist aus Sicht der Deutschen dennoch ausreichend attraktiv.

Eine A320 von Edelweiss. © Edelweiss

Wenn Condor im kommenden Sommer zwei A320 für Flüge zu Mittelmeer-Zielen am Flughafen Zürich stationiert, treffen diese auf etablierte Airlines im Markt für Urlaubsflüge, die sich von einem ähnlichen Zusammenbruch der Outgoing-Reisenachfrage erholen müssen wie hierzulande.

Laut einer Umfrage des Schweizer Reiseverbandes (SRV) aus dem Sommer rechneten Branchen-Vertreter mit einem anhaltenden Umsatzrückgang von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die zu erwartenden Verluste beliefen sich branchenweit auf nahezu drei Milliarden Franken (2,8 Milliarden Euro).

Platzhirsch für dezidierte touristische Flüge in Zürich ist Edelweiss Air, die seit 2008 laut Selbstbeschreibung als "Schwestergesellschaft der Swiss" zur Lufthansa Group gehört. Eine bei den Schweizern bekannte und beliebte Marke, wie Andreas Wittmer vom "Center for Aviation Compentence" (CFAC) der Universität St. Gallen im Gespräch mit airliners.de erklärt.

Die Airline weist einige Parallelen zu Condor auf. Mit einer Flotte aus zehn Mittelstrecken- und sechs Langstreckenflugzeugen werden Urlaubsdestinationen, vornehmlich rund ums Mittelmeer, nach Nord-Amerika/Karibik und Thailand, mit einem festen Flugplan angeboten. Neben dem Verkauf von Sitzplatzkontigenten an Reiseveranstalter gibt es auch den Einzelplatzverkauf.

Von: dk

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