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Condor schließt Umrüstung zu Frachtern ab

Ferienflieger Condor wird in der Corona-Krise zur Cargo-Airline. Übergangsweise wurden zwölf Boeing 767 umgerüstet, die jetzt Schutzausrüstungen nach Deutschland holen. Weitere Fracht-Ambitionen hat Condor aber nicht.

Eine Boeing 767 der Condor mit ausgebauten Sitzen wird in Shenzhen mit Fracht beladen. © AirTeamImages.com / Jay Lee

Condor setzt in der Corona-Krise auf Frachtaufträge. Der Ferienflieger hat bei zwölf ihrer 16 Boeing 767 nun temporär die Sitze ausgebaut. Dieser Prozess sei seit Montag abgeschlossen, sagte eine Condor-Sprecherin gegenüber airliners.de. Gerüchte, dass auch die Boeing 757 sowie Teile der Airbus-Flotte zu Frachtern umfunktioniert werden sollen, dementierte Condor.

Die Umrüstung eines Großteils der 767-Flotte mache aber derzeit Sinn. Damit könne man in der Corona-Krise Geld verdienen und die Flotte sowie einen großen Anteil der Piloten einsatzbereit halten. Eingesetzt werden laut Condor fast alle Piloten mit einem Type Rating für die Boeing-Maschinen.

Von: br

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