Rundschau Piste ist halbfertig, Condor fliegt nach Plan und Tui ist Gewinner

Die Bahn-Sanierung in Memmingen liegt zur Halbzeit im Plan, Condor fliegt ihren Flugplan stabil weiter und Tui ist die große Gewinnerin der Thomas-Cook-Insolvenz. Die Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau.

Aufbringen der neuen Deckschicht auf der Start- und Landebahn am Allgäu Airport © Flughafen Memmingen

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Der Ausbau der seit einer Woche gesperrten einzigen Startbahn am Allgäu Airport Memmingen liegt im Plan. Sollten keine unvorhergesehenen Zwischenfälle eintreten, soll der Flughafen am 1. Oktober wieder seinen Dienst aufnehmen. Die noch aus der militärischen Nutzung stammende, 2.981 Meter lange Start- und Landebahn wird dann in der neuen Breite von 45 Metern genutzt werden können und internationalen und europäischen Standards entsprechen.

Trotz der Insolvenz von Thoma Cook hält Condor den Betrieb weiter aufrecht. Alle Flüge würden wie geplant durchgeführt, sagte ein Sprecher. Spezielle Teams beantworteten an den Flughäfen die Fragen der Passagiere. Gleichzeitig rede das Management mit allen Lieferanten und Partnerunternehmen, um seine Maschinen weiter in der Luft zu halten.

Nach Condor hat auch der deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook GmbH einen staatlichen Überbrückungskredit beim Bund beantragt. Laut dpa-Meldung ist die Anfrage bereits am Montag erfolgt. Zur Höhe wurden keine Angaben gemacht.

Die Landesdirektion Sachsen hat die "Nachfluglärmbelastung" in Leipzig für das Jahr 2018 überprüft. Als Ergebnis sieht die Behörde keine Notwendigkeit für weitere Regelungen zum Schutz vor nächtlichem Fluglärm an dem Airport. Die Lärmbelästigung sei im gesetzlichen Rahmen geblieben.

Kunden der deutschen Tochter des insolventen Touristikkonzerns Thomas Cook können auch am 25. und 26. September ihre Reisen nicht antreten. Das sagte ein Sprecher der Thomas Cook GmbH auf Anfrage. Sie werden den Angaben zufolge weder von Airline noch Hotel als Gast akzeptiert. Nach Hause fliegen können Pauschalreisegäste nach Angaben von Airlines wie geplant.

Trotz der Insolvenz der britischen Mutter hat die skandinavische Fluggesellschaft Thomas Cook Airlines Scandinavia ihren Flugbetrieb am Dienstag wiederaufgenommen. Die ersten Flieger von Helsinki nach Teneriffa und von Göteborg nach Palma de Mallorca seien am Morgen abgehoben, teilte ein Sprecher der Thomas-Cook-Tochter Ving der dpa mit.

Bei der "Operation Matterhorn" genannten staatlichen Rückholaktion nach der Pleite von Thomas Cook für rund 150.000 britische Urlauber kommen auch zwei Airbus A380 von Malaysia Airlines und Hi Fly zum Zug. Die Hauptlast der Notfall-Charterflüge in den kommenden zwei Wochen werden jedoch British Airways, Virgin Atlantic oder Easyjet übernehmen. Foto: © Air Team Images, Philippe Noret

Das schreiben die Anderen

Mit der Pleite des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook endet auch die jahrelange Konkurrenz mit dem deutschen TUI-Konzern. Der steht nun als Gewinner da, schreibt "Spiegel Online".

Der Flughafen Bremen benötigt finanzielle Unterstützung von land Bremen. Der Druck ist groß: Sanierungsstau, Millionenloch und weniger Fluggäste. Aber: Bremen braucht den Flughafen, kommentiert "Buten un Binnen".

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Von: airliners.de

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